Die schönsten Gärten im Alpenraum

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Titelbild Buch Die schönsten Gärten im Alpenraum

Buchtipp Die schönsten Gärten im Alpenraum.

Autoren: Julia Kospach, Ruth Wegerer
Verlag: Servus bei Benevento
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN 978-3-7104-0139-8

Beschreibung vom Verlag

Im Garten bist du Mensch, hier darfst du`s sein

Seit der ersten Ausgabe porträtiert das Monatsmagazin Servus in Stadt & Land liebevoll und individuell angelegte Gärten. Dieser opulente, auf den Servus-Gartenbesuchen basierende Bildband präsentiert die gesamte Bandbreite gärtnerischer Kreativität im Alpenraum: vom wärmeliebenden Steingarten mit duftenden Kräutern bis zur blühenden Oase am Fuß schroffer Gebirge, vom traditionellen Bauern- und Obstgarten bis zum barock anmutenden Ensemble aus Buchs, vom Gärtchen in der großen Stadt bis zum weitläufigen Waldgarten in freier Landschaft.

Nur allzu gerne verraten die Gärtnerinnen und Gärtner auf Spaziergängen durch ihre mit Leidenschaft und grünem Daumen verwirklichten Lebens(t)räume auch allerlei Tipps und Tricks für die Pflege und Gestaltung - und freuen sich, wenn ihre erfrischenden Ideen auch andere Gartenfreunde anregen.

Rezension 1

Ein Buch mit herrlichen Bildern, wenig Text und doch zahlreichen Gärtner-Tipps

30 Gärten im mehr oder meist weniger alpenländischen Raum der verschiedensten Größen werden in diesem Buch vorgestellt. Beim Anschauen der Bilder kann man schnell ins Träumen geraten. Da ein ganzseitiges Bild einer dicht blühenden Rosenhecke zu deren „Füßen“ sich violetter Lavendel schlängelt, dort ein Bild mit Steinstufen, die unter einem Clematisbogen und vorbei an einer Blutzwetschge einen kleinen Hügel hinaufführen. Malabarspinat, gelbe Dattelwein-Paradeiser (Tomaten), Lenzrosen mit ihren samtig violetten Blüten, eine sich im Gartenteich spiegelnde Hausfassade, Tontöpfe für Nützlinge, die Ohrwürmer und viele andere Details haben die beiden Autorinnen in mehr Bildern und weniger Text zusammengetragen. Ohne dass ich jetzt jeden Garten mit allen anderen verglichen hätte, kommt mir doch vor, jeder Garten in diesem Buch ist anders. Mal mehr naturbelassen, mal mehr von Menschen geformt, mal größer, mal kleiner.

Bei jedem Garten gibt es auch ein Bild der Gärtnerin oder des Gärtners oder von beiden sowie einen farbigen gezeichneten Gartenplan mit Angaben, wo was zu finden wäre.

Was mich etwas überrascht, um nicht zu sagen, etwas enttäuscht hat, ist das Wort „alpenländisch“ im Titel. Zugegeben, ich fand keine Beschreibung, was denn „alpenländisch“ umfasst. Aber dass das oststeirische Joglland, das Pielachtal im niederösterreichischen Mostviertel, die Oberpfalz im Nordosten des bayerischen Freistaats, das Südburgenland oder Lindau am Bodensee auch „alpenländisch“ seien, habe ich in der Form nicht erwartet. Auch der Wallersee (ein Garten in Henndorf am Wallersee wird vorgestellt) im nördlichen Flachgau ist für mich schon nicht mehr alpenländisch – heißt es ja sogar hier „Alpenvorland“. „Alpenländisch“ hätte ich mir doch eher die Landschaft der Alpen, also Gärten in Gebirgstälern erwartet. Aber sei es wie es sei, die Tief-, Flach-, Hügel- und Voralpenland-Gärten sind allemal schön und das Buch insgesamt ein Buch, das ich gerne immer wieder durchblättere.

Rezension 2

Quelle