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Dietrich von Albeck

Dietrich I. von Albeck († 1194) war Bischof von Gurk.

Leben

Dietrich von Albeck, der Domprobst von Gurk, wurde von Erzbischof Konrad III. zum Bischof von Gurk ernannt, nachdem nach dem Tod von Roman II. die Gurker den Archidiakon von Aquileja, Hermann von Ortenburg, zum neuen Bischof gewählt hatten, was widerrechtlich war.

Um Vorgänge wie zur Zeit Berthold von Zeltschach zu verhindern, der sein Lehen weiter an mächtige Kärntner Familien vergab, um ihre Unterstützung zu erhalten, hatte sich der Erzbischof auf dem Reichstag von Augsburg den Spruch des Fürstengerichts eingeholt. Nach diesem dürfe kein Gurker Bischof sein Lehen vergeben, bevor er nicht vom Salzburger Erzbischof die Investitur mit den Regalien erhalten habe.

Hermann von Ortenburg nahm die Straßburger Festung ein, während Konrad III. zu dessen Belagerung herbeieilte. Am 29. November 1179 wurde die Belagerung aufgegeben.

Am 2. Februar 1180 wurde Dietrich von Albeck in Salzburg zum Bischof geweiht. An diesem Tag bestimmte Papst Alexander III. auch, dass die Wahl von Hermann von Ortenburg widerrechtlich war, da die Ernennung nur dem Salzburger Erzbischof zusteht.

1180 belagerte der Gegenbischof erneut Straßburg und wieder kamen Salzburger Truppen Bischof Dietrich zu Hilfe. Der päpstliche Legat Petrus de Bono vermittelte den Frieden. Hermann von Ortenburg verzichtete auf die Bischofswürde, die Feste Straßburg ergab sich und wurde zur Strafe eingeäschert.

Dietrich war ein treuer Anhänger seines Erzbischofs. Nach 1191 dürfte der Bischof aufgrund einer Erkrankung sein Bistum nicht mehr verlassen haben. 1194 resignierte er und verstarb bald danach.

Quelle


Zeitfolge