Diskussion:Georg Nikolaus Nissen

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Nissen war dänischer Diplomat; als er 1761 geboren wurde, war das in Haderslev / Dänemark, nicht in "Hadersleben, Nordschleswig" (das es so nur nach 1864 bis zur Abstimmung 1920 gab). Und wo starb Nissen? Doch im Haus Alter Markt Nr. 9?OttoChristianRupert (Diskussion) 16:09, 17. Nov. 2014 (CET)

Familie Zoëga

Zoëga; Notizen zur Familie Zoëga nach verschiedenen Quellen und nach meiner (öffentlich zugänglichen) Aufstellung im Geneanet (oholzapfel); Sosa- bzw. Kekulé-Nr. hier nur für diese Aufstellung:

128 Matthias Zoëga, lebt um 1570 in Verona, flieht wegen Beteiligung an einem Duell nach Mecklenburg, ist vor 1586 im Dienst beim Herzog Adolf von Gottorf; Quelle: ADB [Allgemeine Deutsche Biographie] zu Georg Zoëga [langer Artikel; dort auch folgende Personen genannt:]

64 Matthias Zoëga, Kantor in Flensburg und Schleswig

32 Paul Zoëga, von 1659 bis 1688 Pastor in Vilstrup, Haderslev, Dänemark

16 Matthias Zoëga, geb. 14.4.1667, gest. 1719 oder 16.10.1749, geb. und gest. in Vilstrup, Pastor in Vilstrup, Haderslev; verh. mit 17 Karen Bendtsen, geb. 1665, gest. Juli 1717

8 Jürgen (Jørgen; Georg Jørgen Artern) Zoëga, geb. 1.4.1693, begraben am 5.11.1755, geb. in Sønder Vilstrup, Haderslev, dort auch begr., Pastor in Vilstrup, Haderslev, und in Sommersted, sieben bzw. acht Kinder; verh. vor 1720 mit 9 Cecilie (Lucia) Fabricius, geb. 1.5.1693, gest. 1.5.1772, geb. in Löjt, Schleswig-Sønder Vilstrup, Haderslev (Eltern: Wilhadus Fabricius, geb. 7.5.1651, gest. 13.10.1725, geb. und gest. in Löjt; verh. mit Kathrine Friis, geb. 14.4.1663, gest. 9.1.1702, geb. in Löjt; beide Linien Fabricius und Friis weiter zurück bei Finn Holbek); Quelle: Finn Holbek; u.a.

4 Wilhad Christian Zoëga, geb. 1721, gest. 1790 (oder 1791), 1753 Pastor bzw. Prediger in Dahler, Schackenburg, Schleswig [Enklave des dänischen Bistums Ribe], 1756 Probst in Møgeltønder, [?] begraben in Løgumkloster, Grabstein [soweit ich mich erinnere] in der Wand der Klosterkirche; verh. 1754 mit 5 Henriette Emilie Clausen, geb. 1735, gest. 1763, geb. in Schackenburg; Quelle: Finn Holbek

Geschwister: 4 a Jürgen Zoëga, Justizrat im Generalpostamt Kopenhagen

4 b Anna Elisabeth Zoëga, geb. 1723, gest. 20.2.1784, geb. in Löjt, gest. in Haderslev; verh. am 17.5.1758 in Vilstrup mit Jens Nissen, geb. 1729, gest. nach 1768, geb. und gest. in Haderslev; ein Sohn: Georg Nikolaus von Nissen, geb. 22.1.1761, gest. 25.3.1826, geb. in Haderslev, gest. in Salzburg, begr. auf St.Sebastian zusammen mit Constanze; verh. mit Constanze Weber, verw. Mozart, geb. 2.1.1762, gest. 8.3.1842, geb. in Zell im Wiesenthal, gest. in Salzburg (Eltern: Franz Fridolin Weber, geb. 1733, gest. 23.10.1779, geb. in Zell i.W., gest. in Wien; verh. am 14.9.1756 mit Maria Caecilia Cordula Stamm, geb. 23.10.1727, gest. 22.8.1793, geb. in Mannheim, gest. in Wien; Großeltern: Fridolin Weber, geb. 1691, gest. 1754 [hier nur die Grunddaten]; verh. mit Maria Eva Schlar, geb. 1698, gest. 1776 [hier nur die Grunddaten]); Quelle: Finn Holbek

4 c Paul Christian Zoëga, geb. „1703“/ vielleicht eher ca. 1723, gest. 1776, Prediger; ein Sohn: Johan Zoëga, geb. 7.10.1742, gest. 29.12.1788, geb. in Ravsted, Aabenraa, gest. in Kopenhagen; Botaniker, Schüler von Linné; Quelle: Wikipedia.de; war auf dem Gymnasium in Altona; studiert bei Linné in Uppsala; Assistent in einem der Botanischen Gärten in Kopenhagen; im dänischen Finanzkollegium, 1788 Staatsrat; Veröffentlichungen über Moose auf Island („Flora Islandica“, Sorø 1772 ) und auf Bornholm

2 Georg Zoëga, geb. 20.12.1755, gest. 10.2.1809, geb. in Dahler, Schackenburg, Schleswig, gest. in Rom, begraben in Rom S.Andrea delle Fratte; getauft „Jürgen“ am 26.12.1755; auch: Johann Georg, George, Giorgio Zoega; bedeutender Archäloge, dänischer Generalkonsul im Vatikan u.a.; verh. in Rom am 7.8.1783 mit 3 Maria (Mariuccia) Pietruccioli, gest. 6.1.1807 in Rom (oder am 5.1.; an der „Schwindsucht“); elf Kinder, davon acht jung gestorben; Quelle zu 2: Wikipedia.de mit Abb.; ADB (umfangreicher Artikel); verschiedene ältere Lexika mit umfangreichen Artikeln [siehe unten]; war auf dem Gymnasium in Altona; 1773 in Göttingen, 1776 erste Reise nach Rom, Hauslehrer bei Jürgen Zoëga und seinem Cousin Georg Nikolaus Nissen in Kopenhagen, schwärmt für den „Sturm und Drang“ und „Ossian“, Betrachtungen über den Selbstmord; 1778 in Kerteminde auf Fünen, 1779 auf Reisen in Deutschland und Italien als Begleiter bzw. Hofmeister des Adeligen A.C. von Heinen, 1782 mit einem dänischen Stipendium wieder auf Reisen und mit Interesse für die Numismatik (Münzkunde), in Paris, 1784 wieder in Rom, zahlreiche hochstehende Bekanntschaften und Gönner, u.a. Kardinal Borgia, der ihm die Stelle eines päpstlichen Aufsehers im Münzkabinett verschafft; wird katholisch und heiratet die Tochter eines (armen) römischen Malers; gibt 1787 einen umfangreichen Katalog der ägyptischen Münzen der Kaiserzeit heraus; Mitglied von italienischen, dänischen, preußischen, bayerischen und anderen Akademien; forscht 1788 über Obelisken und Hieroglyphen (ein Buch erscheint 1797), ist neben Winckelmann einer der Gründerväter der klassischen Archäologie, er beschreibt die mythologischen Reliefs in Rom; 1798 dänischer Konsul in Rom (im Vatikan); 1802 Ernennung zum Professor in Kiel (er bezieht das Gehalt, tritt die Stelle aber nicht an); ein Katalog koptischer Handschriften erscheint nach seinem Tod 1810. - Georg Zoëga in älteren Lexika [auch in: Wikisource / Google-Books] = Allgemeines Künstlerlexicon […], zweyter Theil / neunter Abschnitt, Zürich: Orell, Füßli und Comp. 1816, S. 6190-6194 [umfangreich]; Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebilderte Stände, Band 10, Leipzig: Brockhaus, 1819, S. 768-770; Real-Encyclopädie oder Conversations-Lexicon, 6. Auflage [oder 4. Auflage unverändert?], Band 10, o.O.u.J. [nach 1819, der obige Brockhaus-Artikel wird z. B. beim Geburtsort korrigiert; den Hinweis auf die Titelei finde ich nicht mehr], S. 907-909; [L.B. Spitz] Rheinisches Conversations-Lexicon […], Cöln 1833 ff., Band 12, Köln 1836, S. 896 f.; Meyers Großes Konversationslexikon, Band 20, Leipzig 1909, S. 974 f. [kurzer Eintrag]

Geschwister: 2 a Ulrike Zoëga, geb. 1757, von Geburt an gelähmt; um 1802 bei Georg Zoëga in Rom

2 b Hans Zoëga, geb. 1761, gest. 1797, Pastor in Møgeltønder

2 c Karl Zoëga (Carl Ludvig Zøega), geb. 1763, Landmann in Stenderupgaard / Øster Lindet, Haderslev, Sønderjylland; verh. mit Christiane Sophie Erichsen; eine Tochter: Andresine Emilie Zoëga, geb. 21.3.1794 auf Stenderupgaard; nach 1817 verh. mit Peder Outzen (geb. 22.9.1789), Landmann in Stenderup und Lehrer dort (ausgebildet in Tønder 1810 [Jens Lampe: Tønder Seminarie Stat, nr. 111]; seine Eltern: Landmann in Terp (Øster Lindet, Haderslev), Calle Pedersen Outzen (geb. 1748, gest. 1794) und Silla M. Paulsdatter (geb. ca. 1758, gest. 1817).

1 Laura Zoëga, geb. in Rom; verh. in Pisa mit N.N. Salvatore, Beamter

Geschwister: 1 a Isidore („Isis“) Zoëga, geb. ca. 1789, gest. 1805, geb. und gest. in Rom

1 b Friedrich Salvator (Federico) Zoëga, geb. 1798, gest. 1871, geb. in Rom, gest. in Belgien (bei einem seiner Töchter); Patenkind von Bertel Thorvaldsen, verh. in Paris; 1840-1868 Lehrer in Beauvais

1 c Emilie (Mimma) Zoëga, geb. 1801, gest. 1868, geb. in Rom, gest. in Roskilde, Dänemark

Zoëga u.ä. ist weiterhin eine verzweigte Familie in Dänemark, Island, Schweden, Deutschland, Norwegen, England usw.; in Rom gibt es eine Via Giorgio Zoega.OttoChristianRupert (Diskussion) 20:58, 22. Jul. 2017 (CEST)