Eisschießen

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Eisstock
Nachbarschaftliches Eisschießen beim Grainsberghof am Taxenbacher Sonnberg

Eisschießen ist eine in ländlichen Gebieten weit verbreitete traditionelle Form des winterlichen Eisstockschießens, die im Bundesland Salzburg in allen Bezirken ausgeübt wird.

Einführung

Das Eisschießen wurde früher nur in den Wintermonaten, wenn die örtlichen Gewässer zugefroren waren oder der Schnee so ausreichend und so kalt war, dass man Schneebahnen richten konnte, praktiziert. Mittlerweile ist auch diese Sportart vereinsmäßig organisiert, wird ganzjährig ausgeübt – im Sommer auf Asphaltbahnen – und wird als Freizeit- und Leistungssport in drei Disziplinen, dem Mannschafts-, dem Weiten- und dem Zielbewerb, ausgetragen. Ein besonderer Bewerb ist das sog. Präeisschießen, ein Bewerb, der jährlich zwischen Eisstockschützen aus dem Pinzgau und dem Pongau ausgetragen wird.

Beim Eisschießen handelt es sich um einen sogenannten Präzisionssport, der eine gewisse Ähnlichkeit mit der olympischen Disziplin des Curling aufweist.

Es gibt aber auch heute noch nachbarschaftliche Treffen zum Eisschießen, wie beim Grainsbergbauern auf dem Taxenbacher Sonnberg, bei denen Könner und Nichtkönner antreten und es nicht tierisch ernst zu geht.

Im Pinzgau

Der Begriff Eisschießen sowie Pinzgauer Präeisschießen sind Sonderformen des Stocksports Eisstockschießen.

Quellen