Halleiner Modeschülerinnen kleiden Fisch-Grüll-Team neu ein

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
von links: Emmanuel Gobiet, Walter Grüll und seine Tochter Alexandra und Stefan Schneider von Grüll Fischhandel in Grödig in der neuen Arbeitskleidung.
Magdalena Lienbacher, Emmanuel Gobiet, Walter Grüll und seine Tochter Alexandra, Stefan Schneider, Viola Pfister und Sarah Bichler bei der Übergabe der neuen Kleidung

Halleiner Modeschülerinnen kleiden Fisch-Grüll-Team neu ein.

Diplomarbeit dreier Modeschülerinnen

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hatten sich drei Schülerinnen des 4. Jahrgangs der Modeschule Hallein ein besonderes Ziel gesetzt: Viola Pfister, Magdalena Lienbacher und Sarah Bichler wollten für die Mitarbeiter des Unternehmens Grüll Fischhandel GmbH in Grödig bei Salzburg eine neue, unverwechselbare Arbeitskleidung kreieren.

Firmengründer Walter Grüll hatte sich mit dem Wunsch, sein Team neu einzukleiden, an die Halleiner Modeschule gewandt: „Wir sind immer wieder auf der Suche nach Neuem und arbeiten dabei nur mit den Besten zusammen. Da lag es auf der Hand, die Modeschule Hallein zu beauftragen, uns neu einzukleiden“, begründet Walter Grüll die Kooperation mit den Modeschülerinnen.

Getreu dem Leitbild des Halleiner Kompetenzzentrums für Mode - Kreativität, Design und Styling - wurden dabei die Wünsche von Walter Grüll in die neue Arbeitskleidung umgesetzt: Sie soll das gemeinsame Wiederkennungsmerkmal in den Mittelpunkt stellen und trotzdem soll jedes Modell einzigartig sein und gleichzeitig gemeinsam eine stimmige Kollektion ergeben, wie Magdalena Lienbacher die Aufgabenstellung umriss.

Die neue textile Linie für Grülls Mannschaft besteht aus einer Softshell-Jacke, einem Herrenhemd, einem Poloshirt, einer Schürze und einer Haube. Nachdem die Prototypen der „Kollektion“ bei der Familie Grüll sehr gut gekommen sind, sollen die Schülerinnen nun mit der Produktion „in Serie gehen“, wollen doch alle Mitarbeiter von Walter Grüll die neue Arbeitsbekleidung tragen.

Die jungen Designerinnen haben bei der Kollektion darauf geachtet, dass sie besondere Funktionalität besitzt. So ist die Schürze blut- und wasserabweisend, die Jacke ebenfalls wasserabweisend, aber gleichzeitig wärmend, damit sie für die Arbeit im Kühlhaus ebenso wie am Wasser geeignet ist. Das Polo und das Hemd sind alltagstaugliche aber auch funktionelle Kleidungsstücke, hergestellt aus Materialien in Bio-Qualität. Die dazu abgestimmte, in der Region gestrickte rundet das modische Design ab.

Michaela Joeris, Direktorin der Halleiner Modeschule, ist „wirklich beeindruckt, wie professionell die Kollektion von den Schülerinnen umgesetzt wurde. Sie vereint in besonderer Weise die Aspekte Design und Funktionalität, die bei Arbeitsbekleidung natürlich eine große Rolle spielen. Alle unsere Diplomarbeitsteams arbeiten mit externen Kooperationspartnern zusammen und entwickeln somit reale Problemlösungen, das ist uns gerade als Entrepreneurship-Schule besonders wichtig“.

Quelle