Hauserlkasten

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Der Hauserlkasten ist ein Getreidekasten in der Lungauer Gemeinde Zederhaus.

Geschichte

Das Hauserlgut ist erstmals 1509 urkundlich erwähnt. Damals war der Erzbischof Grundherr und das Stift Nonnberg hatte einen Zehent auf das Haus. Aufgrund der Ähnlichkeit zum Bartlkasten wird angenommen, dass er ebenfalls 1905/06 von italienischen Maurern gebaut wurde. Vor einigen Jahren wurde er generalsaniert und neu bemalt.

Beschreibung

Der Kasten steht 30 m taleinwärts vom Hof entfernt . Er ist über einem rechteckigen (4 mal 5m;H:6m) Grundriss gemauert, hat zwei Geschoße und ist mit gelben Rieselputz verputzt. Die Tür mit geradem Sturz befindet sich auf dem der Hof zugewandten Giebelseite. Darüber befindet sich ein Wandbild, das einen Bauern beim Pflügen mit seinen zwei Rössern zeigt. Dahinter ist die Kirche von Zederhaus und das Zederhausertal zu erkennen . Über dem Bild mit Holzrahmen sitzt ein kleines Fenster mit Eisenklappe. Darüber, im Giebelbereich, ist ein halbkreisförmiges, offenes Fenster mit Ziegelsteinstreben. Nach oben abgeschlossen wird der Kasten durch ein Satteldach mit Lärchenschindeln. Filigrane Giebelbretter mit Lochmuster schmücken die Vorderfront. Tür und Fenster sind mit weißen Faschen eingefasst. Ein glattes, weißes Band verläuft entlang der Ecken sowie zwischen den Geschoßen rund um den Kasten. Den Mauerabschluss bildet eine weiße Hohlkehle.

Quelle