Luagebenkreuz

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Das Luagebenkreuz ist ein Kreuz in der Lungauer Marktgemeinde Tamsweg.

Geschichte

Karl Kollnberger fand das Kreuz 1968 am Ufer der Mur, daher ist über seine Geschichte nichts bekannt. Es wurde von Lasaberger Bauern (Michein Hachtl und Perner Hans) geholt, saniert und aufgestellt. Anfang der 1990er Jahre wurde durch Josef Lackner der Korpus restauriert. Leonhard Steinwender fertigte ein neues Lärchenkreuz und das Kreuz wurde neu aufgestellt. Es befindet sich auf der Luageben zwischen mächtigen Fichten. Ein Lattenzaun umgibt das Kreuz und zwei Holzbänke befinden sich an beiden Seiten. Jedes Jahr wird eine Maiandacht beim Kreuz gehalten.

Beschreibung

Das 4 m hohe Tafelkreuz ist mit einem Bretterdach gedeckt, der Ortgang ist seitlich gezackt. Im unteren Bereich des Kreuzstammes befindet sich eine Halterung für Blumen und eine Laterne. Der Korpus zeigt den Dreinageltypus. Er ist weiß getüncht und die Wundmale rot hervorgehoben. Zeigefinger und Mittelfinger sind gestreckt. Das Lendentuch ist auf der linken Seite geknüpft. Vom Strahlenkranz sind nur zwei Strahlen vorhanden. Im Giebelbereich befindet sich ein geschwungenes Holzband mit dem INRI - Schriftzug.

Quelle