Marmorblöcke am Veronaplatz

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Die Marmorblöcke am Veronaplatz sind ein Kunstwerk im Salzburger Stadtteil Itzling.

Geschichte

2004 wurde vom Amt für Stadtplanung des Magistrates Salzburg der Umbau des in den 1960er-Jahren angelegten Veronaplatzes beschlossen. Die Planung stammte von dem Architekturbüro FREIRAUM. 2006 wurde die Internationale Sommerakademie als Kooperationspartnerin für das Projekt „Skulpturen für den Veronaplatz“ gewonnen. Die Skulpturen entstanden im Marmorsteinbruch Kiefer am Untersberg, und wurden von den Teilnehmern des Internationalen Bildhauer-Symposions 2006 unter der Mithilfe der renommierten Künstler Milos Chlupac und Susanne Tunn geschaffen.

Beschreibung

Drei Skulpturen, mächtige Steinblöcke, begrenzen den Veronaplatz an seiner südöstlichen Seite zur Kirchengasse hin. Der im Süden angeordnete Block hat die Form einer überdimensionalen gebogenen rötlichen Platte. Die mittlere Skulptur ist aus hellem Stein und ähnelt einem lang gestreckten liegenden Pfeiler. Daneben,quer angeordnet, steht aufrecht eine ockerfarbene trapezförmige Marmorscheibe. Die beiden erstgenannten Steine weisen teilweise glatte Flächen auf, teilweise sind sie auch bruchrau belassen worden. Man erkennt aber auch feine Strukturen an den Oberflächen, die gegenüber den unbehauenen und glatten Flächen einen besonderen Kontrast bilden.

Die Marmorscheibe weicht ab, da ihre Flächen rau belassen wurden und die Ränder mit dem Spitzmeissel bearbeitet worden sind. Sie besitzt Bohrungen, von denen zwei von ovalen Flächen umgeben sind. Die Bohrungen der Marmorscheibe erlauben Durchblicke nicht nur auf den Untersberg, sondern im übertragenen Sinn auch auf die Stadt Verona im Süden. Die Skulpturen geben dem Platz ein unverwechselbares, städtisches Image.

Quelle