Rührmichnichtan

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Rührmichnichtan, Bad Fusch
Rührmichnichtan 2, Bad Fusch

Rührmichnichtan (Impatiens noli-tangere) gehört zu den Balsaminengewächsen (Balsaminaceae), wächst auch im Nationalpark Hohe Tauern und zählt daher zu den Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern.

Beschreibung

Wie das Drüsiges Springkraut schleudert auch diese Pflanze mit ihren linealen Früchten bei Berührung ihre Samen fort. Die Blüten der Pflanze sind trompetenförmig und gelb und sitzen auf einem dünnen, glasigen Stiel, der beim Abbrechen sofort erschlafft. Die Pflanze ist einjährig, blüht zwischen Juli und September und ihre Verbreitungsobergrenze liegt bei 1500 m ü. A.

Häufiger als Rührmichnichtan kommt das Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflona) vor. Es wird seit dem 19. Jahrhundert in etwas gestörten Waldbereichen beobachtet. Das rot oder rosarot blühende Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), auch Indisches Springkraut genannt, wird bis zu zwei Meter hoch und findet sich seit seiner Einschleppung vor etwa 50 Jahren vor allem in Auwäldern und in Uferbereichen.

Quellen

  • Helmut Hartl, Thomas Peer, „Pflanzen“, Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat 2005