Nationalpark Hohe Tauern

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Sonnenaufgang am Hocharn
Hocharn8897.jpg
Karte
Nationalpark hohe tauern.png
Basisdaten
Gesamtfläche (km²): 1 856:
Kernzone 1 212
Außenzone 644
Kernzone (km²): 1 212:
Salzburg 538
Kärnten 327
Tirol 347
Außenzone (km²): 644:
Salzburg 267
Kärnten 113
Tirol 264
Höhe: 616 m ü. A.
Ost-West-Erstreckung: ≥ 100 km
Nord-Süd-Erstreckung: 40 km
Höhenlagen: Täler 1  → Großglockner 3 798 m ü. A.
Berggipfel über 3 000 m ü. A.: 266
Wasser: 551 Seen, 279 Bäche, 26 bedeutende Wasserfälle
Parnterschaften: Nationparks Triglav (SLO, Les Ercins FRA, Oesterreichischer Alpenverein
Fauna & Flora (Auszug, Arten) 4 400 Pilze
1 900 Käfer
≥ 1 200 Schmetterlinge
≥ 52 Säugetiere />
Morgenstimmung auf einer Alm im Nationalpark Hohe Tauern
Murmeltiere, die "pfiffigen" Bewohner des Nationalparks Hohe Tauern
Arnikablüten

Der Nationalpark Hohe Tauern umfasst große Gebiete der der Zentralalpen im Bereich der Hohen Tauern im Bundesland Salzburg, Teile in Kärnten und Osttirol. Es ist mit 1 856 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet der Alpen.

Geschichte

Die "Geburtswehen" begannen 1909. Der Verein Naturschutzpark mit Sitz in Stuttgart, wurde 1909 in München gegründet und war beim Kosmos-Verlag in Stuttgart angesiedelt. Er setzte es sich vor allem zur Aufgabe vier typische und ursprüngliche Landschaften zwischen der Nordsee und den Alpen durch die Gründung von vier Nationalparks zu sichern, einem großräumigen Schutzgebiet Wattenmeer, einem ebensolchen Schutzgebiet Lüneburger Heide, einem großen Schutzgebiet Bayrischer Wald und nicht zuletzt auch einen Alpennaturschutzpark in den Hohen Tauern. Zuerst waren in den Alpen dabei Flächen in den Niederen Tauern vorgesehen, deren Kauf aber an hohen Forderungen der dortigen Grundbesitzer scheiterte. Der Fünfjahres-Pachtvertrag vom 1. Jänner 1912, der 40 ha Wald von Graf v. Bordeau in der Gemeinde Schladming betraf, wurde nicht verlängert. Damals schrieb der Salzburger Anwalt, Landtagsabgeordnete und zeitweilig auch Landeshauptmann-Stellvertreter August Prinzinger dem neuen Verein Naturschutzpark e.V, dass (...) jedes Zeitalter hat seine Einseitigkeit, seinen großen Irrtum, den die Nachkommen als solchen erkennen, bereuen und beklagen. Unsere Zeit krankt an der Missachtung und der Misshandlung der Natur. Die Naturschutzbewegung ist eine zeitgemäße Auflehnung gegen diesen Gang.

Der Verein erwarb in Zusammenarbeit mit Prinzinger 1913 im hintersten Stubachtal 1 100 Hektar Almen. Die Absicht war, charakteristische Landschaften in den Hochalpen als Naturschutzgebiete zu retten. Dies war die Keimzelle des heutigen Nationalparks Hohe Tauern.

1914 kündige ein Rheinländer an, er wolle 41 km² Bergland um die Pasterze beim Großglockner kaufen und ab 1. August für den Touristenverkehr sperren. Er wollte Steinböcke zur Jagd ansiedeln. Drei Tage vor diesem Termin erledigte aber der Ausbruch des Ersten Weltkriegs diese Sache von selbst.

Aber schon 1918 klärte der Villacher Holzindustrielle Albrecht Wirth die Verhältnisse für die Zukunft. Er kaufte um knapp € 4.000.-- (Geldwert 2006) 41 km² Ödland um die Pasterze und schenkte sie dem Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein mit der Auflage, (...) für ewige Zeiten als Naturschutzgebiet der spekulativen alpinen Fremdenindustrie zu entziehen....

1919 wurde ein Teil der Hohen Tauern vom Land Salzburg vorerst als Pflanzenschutzgebiet ausgewiesen. Gleichzeitig übernahm der Salzburger Dr. Heinrich Medicus die Präsidentschaft für den österreichischen Anteil des Naturschutzpark-Vereines. Ein erster Entwurf eines Naturschutzgebietes Nationalpark Hohe Tauern stammt aus dem Jahr 1939, nachdem schon Jahre vorher die Errichtung eines Tauernparkes vielfach diskutiert worden war. 1929 hatte anderseits der Salzburger Landtag beschlossen eine Studiengesellschaft zu gründen die das Tauernwerk-Projekt prüfen sollte, das die Ableitung und energetische Nutzung aller Tauernbäche über insgesamt 1 000 km Hangkanälen vorsah. Zwei Stauwerke sollten im Kapruner Tal entstehen (Mooserboden, Orglerboden) eine dritte riesige Stufe bei St. Johann im Pongau. Der Verein Naturschutzpark stellte damals fest, "dass unser Alpenpark durch das Tauernprojekt vernichtet wird und alle unsere Arbeit umsonst geleistet, das viele Geld vergebens aufgewendet wird." Dr. Heinrich Medicus berichtete als damaliger österreichischer Präsident des Vereins Naturschutzparke im Juli 1929 aber auch, dass dieser Plan in der österreichischen Bevölkerung auf massiven Widerstand stößt und nur die Arbeiterkammer den Plan unterstützt. Zwar waren von den folgenden konkreten Kraftwerksplanungen die Flächen des Vereines noch nicht unmittelbar betroffen, die Unberührtheit des Tales war aber schon mit dem für die Kraftwerksarbeiten erforderlichen Straßenbau durch den dortigen Wiegenwald verloren.

Als 1935 die Großglockner Hochalpenstraße eröffnet wurde, tauchten Visionen auf: vom Wasserfallwinkel am Ende des Gamsgrubenweges sollte eine Seilbahn auf den Fuscherkar-Kopf errichtet werden, (...) als österreichisches Gegenstück zur Bahn auf das Jungfraujoch (Schweiz).... Doch der Grundbesitzer, der Deutsche und Oesterreichische Alpenverein, gewann vor dem Höchstgericht gegen dieses Vorhaben und legte strenge Auflagen für den Bau des Gamsgrubenweges fest.

Um einer Enteignung zu entgehen, musste der Verein 1940 einwilligen, die Flächen im Stubachtal gegen ähnliche Ersatzflächen im Oberen und Unteren Sulzbachtal zu tauschen. 1942 wurden als Vorarbeit für den Nationalpark Salzburger Gebiete der Hohen Tauern nach dem Reichsnaturschutzgesetz als alpines Landschaftsschutzgebiet geschützt.

1951 widmete nach dem Zweiten Weltkrieg der Österreichische Naturschutzbund dem Nationalpark eine Denkschrift. Der Naturschutzbund verwaltete von 1948 bis 1955 auch den Grundbesitz des Vereines Naturschutzpark in den Alpen, der als deutsches Eigentum zuvor von den Siegermächten beschlagnahmt war. 1953 setzte sich auch der Österreichische Alpenverein vehement für einen Alpennationalpark ein. 1958 erklärte das Land Salzburg das Wildgerlostal, das Krimmler Achental, Ober- und Untersulzbachtal, sowie Habachtal, Felbertal, Amertaler Öd und Dorfer Öd zu Landschaftsschutzgebieten. Das Land Kärnten stellte 1964 ihrerseits Schobergruppe und 1967 den Großglockner mit Pasterze und Gamsgrube unter Landschaftsschutz.

Formal wurde die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern mit der Unterzeichnung der Dreiländer-Vereinbarung durch die drei Landeshauptleute von Kärnten, Salzburg und Tirol in Heiligenblut am (21. Oktober 1971) beschlossen. Die einzelnen Umsetzungsschritte dauerten in den drei Ländern unterschiedlich lang und zogen sich zum Teil über mehrere Etappen hin:

1981 begann Kärnten mit der Ausweisung von Gebieten in der Schober- und der Glocknergruppe - er war damit der erste Nationalpark Österreichs
1984 folgte Salzburg mit dem Pinzgau von Krimml bis Rauris, weiters 1986 in Kärnten Mallnitz – Hochalmspitze
1991 sogenannte Osterweiterung, in Salzburg kamen Teile von Bad Gastein, Muhr und von Hüttschlag dazu
1992 der Osttiroler Teil
2001 in Kärnten Erweiterung um die Zirknitz
2005 in Kärnten Erweiterung Obervellach

Die teilnehmenden Länder und Gemeinden verpflichten sich, die uralte Natur- und Kulturlandschaft nachhaltig zu nützen und zu erhalten. Touristen sollen die Attraktionen des einzigartigen Naturraums näher gebracht werden.

Auf Salzburger Gebiet gilt als gesetzliche Grundlage für den Nationalpark Hohe Tauern das Nationalparkgesetz Hohe Tauern, ein Landesgesetz.

Daten

Fläche

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1 836 Quadratkilometern der zweitgrößte Nationalpark Europas. Er erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten.

Die Gesamtfläche von 1 836 km² verteilt sich wie folgt:

Kärnten: 420 km² (Kernzone: 277; Außenzone: 107; Sonderschutzgebiete: 36)
Salzburg: 805 km² (Kernzone: 507; Außenzone: 266; Sonderschutzgebiete: 32)
Tirol: 611 km² (Kernzone 347; Außenzone 264)

Fakten

In ihm befinden sich Österreichs höchste Berggipfel, 266 davon mit über 3 000 m ü. A., weite Gletscherflächen (130 Quadratkilometer, rund 250 Gletscher), alpine Rasen, Wasserfälle und Jahrhunderte alte Kulturlandschaften. Ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzen und an die 10 000 Tierarten haben eine Heimat im Nationalpark Hohe Tauern.

Die Ost-West-Erstreckung beträgt 100 km und die Nord-Süd-Erstreckung 40 km. Der höchste Gipfel ist der Großglockner mit 3 798 m ü. A. und der niedrigste Punkt im Schutzgebiet liegt auf 1 010 m ü. A..

2008 waren rund elf Prozent oder 180 km³ des Nationalparks mit Gletscher vom ewigen Eis bedeckt. 285 Fließ- und 136 Stillgewässer wurden gezählt[1]. Er weist 551 Seen, 279 Bäche, 26 große Wasserfälle und zehn Klammen auf.

In ihm gibt es 3 400 Kilometer Wanderwege und rund 60 Lehrwege. 63 Prozent der Fläche gehören Bauern und Waldbesitzern[2]

Gewässer

Hauptartikel Gewässer im Nationalpark Hohe Tauern'

Der Nationalpark umfasst 279 Bäche, davon 57 Gletscherbäche, 26 bedeutende Wasserfälle (die weltberühmten Krimmler Wasserfälle stürzen in drei Stufen über 400 m in die Tiefe), zehn Klammen. Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es 551 Seen mit einer Größe zwischen 27,03 ha und 35 m² Meter. Davon sind 131 mit einem (amtlichen) Namen versehen.

Gletscher

Hauptartikel Gletscher im Nationalpark Hohe Tauern'

Besucherzahlen

2010 nutzen 570 000 Menschen, davon allein 26 000 Schüler, die Nationalparkhäuser und -ausstellungen sowie die Winter- und Sommerprogramme der Nationalparkverwaltung. Die Nationalparkverwaltung beschäftigte 41 Mitarbeiter und 28 Ferialpraktikanten aus der Region.Für die Geschäftsbereiche Naturraum-Management, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Besucherinformation, Erhaltung der Kulturlandschaft, Regionalentwicklung und Fremdenverkehr wurden rund 4,5 Millionen Euro ausgegeben[3].

2011 wurden im Sommerhalbjahr 750 000 Besucher in den Einrichtungen und bei Programmen gezählt. Dabei halten die Krimmler Wasserfälle mit 355 000 Besuchern den Rekord. Der erst im August 2011 in Betrieb genommen Ausstellungspavillon Nationalpark Leben unter Wasser in Ferleiten wurde bereits von 16 000 Gästen besucht[4].

Von den 1,6 Millionen Besuchern im Jahr 2015 wurden 1 200 000 in den Nationalparktälern zwischen Wildgerlos- und Murtal gezählt, 400 .000 Besucher in den Nationalpark Erlebnisausstellungen in den Nationalparkgemeinden. 13 von Junior Rangern besetzte Infohütten an den Taleingängen, zehn Themenwege vom Rauriser Urwaldweg bis zum Gletscherlehrweg und zehn Erlebnisausstellungen vom Nationalparkzentrum in Mittersill bis zu den erst 2015 eröffneten Einrichtungen So schmeckt die Natur in Hollersbach im Pinzgau und Nationalpark Ausstellung Auf der Alm - Zwischen Himmel und Erde in Hüttschlag, sowie 300 geführte Rangertouren sind das umfassende Angebot, welches der Nationalpark auf der anderen Seite zu bieten hat.

Erlebnisausstellungen

Hauptartikel Nationalpark Hohe Tauern Ausstellungen

Sonderschutzgebiete

Solche gibt es in Kärnten zwei: Großglockner mit Pasterze und Gamsgrube und in Salzburg drei: Inneres Untersulzbachtal, Piffkar und Wandl;

Nationalparkgemeinden

Wenn vom Nationalpark gesprochen wird, wird damit ausschließlich das vom Gesetz verordnete Schutzgebiet mit einer Fläche von 1 836 km² gemeint. Der Regionsbegriff ist ungleich schwerer zu definieren und unterscheidet sich damit auch in den drei Nationalpark-Ländern: In Kärnten sind die Nationalparkgemeinden ident mit den Nationalparkregionsgemeinden: Grosskirchheim-Döllach (Verwaltungssitz), Heiligenblut, Mallnitz, Malta, Mörtschach, Obervellach und Winklern;

Im Bundesland Salzburg wird unterschieden zwischen den Nationalparkgemeinden:

und den Nationalparkregionsgemeinden: zu den Nationalparkgemeinden die Gemeinden Bruck an der Glocknerstraße, Großarl, Lend, Niedernsill, Piesendorf, Stuhlfelden und Taxenbach;

Die Tourismusverbände der Regionsgemeinden sind Mitglieder in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Die Hauptregion als EU-Förderprogramm erstreckt sich über die Nationalparkregion.

In Tirol sind die Nationalparkgemeinden wieder deckungsgleich mit den Nationalparkregionsgemeinden: Dölsach, Hopfgarten in Defereggen, Iselsberg–Stronach, Kals, Matrei in Osttirol (Verwaltungssitz), Nussdorf–Debant, Prägraten, St. Jakob in Defereggen, St. Veit in Defereggen und Virgen.

Bevölkerungsentwicklung in den Nationalpark(regions)gemeinden

Nationalparkgemeinden:

2015: 30 228 (nur Salzburger Gemeinden)
2001: 61 113
1991: 58 937
1981: 56 288
1971: 53 266

Nationalparkregionsgemeinden:

2015: 50 575 (nur Salzburger Gemeinden)
2001: 78 592
1991: 74 593
1981: 71 292
1971: 67 280

Flora und Fauna

Hauptartikel: Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern
Hauptartikel: Bäume im Nationalpark Hohe Tauern
Hauptartikel: Pilze im Nationalpark Hohe Tauern
Hauptartikel: Tiere im Nationalpark Hohe Tauern

Mehr als ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten finden sich und rund 10 000 Tierarten leben im Nationalpark. Sie trotzen extrem äußeren Bedingungen wie Höhenlage, großer Kälte über einen Großteil des Jahres und felsiger und eisiger Landschaft. Murmeltier, Steinadler, Steinbock, Bartgeier sowie Edelweiß, Arnika, Orchidee und Zirbe sind heimisch. Diese beeindruckende Biodiversität resultiert aus den vielfältigen klimatischen, geologischen, geomorphologischen und hydrologischen Standortbedingungen im Hochgebirge und den differenzierten Anpassungstrategien der Pflanzen und Tiere. Wer von den Tälern zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks wandert, durchquert in den Höhenstufen gleichsam alle Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis.

Moore

Bis 2008 wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts die Moore im gesamten Nationalpark Hohe Tauern kartiert.

Es gibt mit Stand 2009 924 Moor-Verdachtsflächen, 756 Lebensräume mit unterschiedlich großen Mooranteil, 633 Silikat-Niedermoore, 83 Kalk-Silikat-Niedermoore, 18 Kalk-Niedermoore, elf Übergangsmoore und elf alpine Schwemmländer mit Mooranteil[5].

Fremdenverkehr

Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH, welche neben dem Nationalparkfonds, dem Land Salzburg und der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft alle 19 Tourismusverbände der Nationalparkregion umfasst, hat vor sechs Jahren das touristische Regionsmarketing übernommen. Die erzielten Erfolge bestätigen die Notwendigkeit einer derart institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und Tourismus. Kaum eine andere Nationalparkregion in Österreich und Europa hat eine vergleichbar optimale Organisationsform gefunden.

Für 2006 soll an dieser Stelle nur ein kleiner Überblick über Initiativen und Veranstaltungen gegeben werden. Die zahlreichen Messeauftritte und Marketing-Aktivitäten der Ferienregion GmbH werden in einem eigenen Jahresbericht zusammengefasst.

Routenvorschläge

  • Glocknerrunde – in sieben Tagen um den höchsten Berg Österreichs
Das von Österreichischem Alpenverein, Ferienregion und den drei Nationalparkverwaltungen ausgearbeitete Trekking-Angebot wurde hinsichtlich Service und Kundenorientierung verbessert und wird weiter angeboten.
  • Von Hütte zu Hütte
Ein mittlerweile bei allen Bergsteigern und Wanderern geschätztes Informationsmaterial zu allen wichtigen Details von rund 200 Hütten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern.
  • Wanderkartenset Nationalpark Hohe Tauern 1:50 000
In Kooperation mit den Nationalparkverwaltungen von Kärnten und Tirol wurde über den Kompass Verlag ein Kartenset zum Nationalpark Hohe Tauern im Maßstab 1:50 000 aufgelegt. Drei Kartenblätter - Venedigergruppe, Großglocknergruppe und Ankogelgruppe – mit Blattschnitten entsprechen voll und ganz den Wünschen der BenutzerInnen.

Informationsstellen

Hauptartikel Nationalpark Hohe Tauern Informationsstellen

Auf Initiative und unter Mitwirkung des Österreichischen Alpenvereins wurde mit den modernen Möglichkeiten der geografischen Informationsverarbeitung, wie sie in der Nationalparkverwaltung zur Verfügung steht, wurden 16 Schutzhütten mit einem attraktivem dreiteiligem Informationsmedium ausgestattet. Ein Element der Informationsstelle widmet sich der Schutzhütte und seiner Geschichte und eines dem Nationalpark Hohe Tauern als Schutzgebiet. Highlight ist ein digital verarbeitetes Panorama, welches die Bergwelt in der Umgebung der Schutzhütte samt eingetragenen Tourenmöglichkeiten zeigt.

Almsommer und Bauernherbst

Hauptartikel Almhütten im Nationalpark Hohe Tauern

Der Salzburger Almsommer und der Bauernherbst sind landesweit erfolgreiche touristische Initiativen. In der Nationalparkregion sind beide mit besonderer Authentizität ausgestattet und dementsprechend erfolgreich. Alle Angebote entsprechen dem Grundgedanken eines erlebnisreichen, jedoch ökologisch verträglichen und nachhaltigen Nationalparktourismus.

Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele

nicht Kernzone, aber durch die Kernzone

in der Außenzone

in der Kernzone

Institutionen, Verbände usw.

Publikationen

Karten

Bilder

 Nationalpark Hohe Tauern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen

  • Harald Waitzbauer: Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern. Kunst- und Kulturführer., Innsbruck 1993
  • Hans Peter Graner: Nationalpark Hohe Tauern. Brandstätter, Wien 2004, ISBN 3-85498-346-8.
  • Eberhard Stüber: Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern. Tyrolia, Innsbruck 1996, ISBN 3-7022-2045-3.
  • Wolfgang Retter, Roland Floimair: Nationalpark Hohe Tauern. Den Ursprüngen begegnen. Anton Pustet, Salzburg 1999, ISBN 3-7025-0291-2.
  • Roland Floimair, Wolfgang Retter: Nationalpark Hohe Tauern - Der Salzburger Anteil. Druckhaus-Nonntal-Bücherdienst, Salzburg 1984.
  • Roland Floimair, Wolfgang Retter, Peter Haßlacher: Nationalpark Hohe Tauern - Der Tiroler Anteil (Ein Projekt). Druckhaus-Nonntal-Bücherdienst, Salzburg 1985.
  • Roland Floimair, Wolfgang Retter, Erwin Graze: Der Nationalpark Hohe Tauern - Der Kärntner Anteil. Druckhaus-Nonntal-Bücherdienst, Salzburg 1985.
  • Ergänzungen bei "Fakten" aus dem Nationalpark Hotel Tauern-Magazin, Ausgabe 1/2011

Fußnoten

  1. Quelle Nationalpark Hohe Tauern Magazin, Ausgabe Frühjahr 2009
  2. Quelle Salzburger Nachrichten, 10. Oktober 2009
  3. Quelle Salzburger Woche, Ausgabe Pinzgauer Nachrichten, 7. April 2011 , im Internet ist der Tätigkeitbericht unter www.hohetauern.at unter online-service/download nachzulesen
  4. Salzburger Woche, Ausgabe Pinzgauer Nachrichten, 10. November 2011
  5. Quelle Magazin Nationalpark Hohe Tauern, Ausgabe Sommer 2009