Rudolf von Rüdesheim

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Rudolf von Rüdesheim (* 1402 in Rüdesheim am Rhein; † 17. Jänner 1482 in Breslau) war von 1463 bis 1468 Fürstbischof des Bistums Lavant und danach Fürstbischof von Breslau.

Leben

Rudolf entstammte einer Bürgerfamilie aus Rüdesheim. Er studierte in Heidelberg und zwei Jahre in Rom, wo er den akademischen Grad eines Dr. decretorum erwarb. Schon bald wurde er Kanonikus in Mainz, Worms und Freising. Seit 1433 vertrat er das Bistum Worms beim Konzil von Basel, zusätzlich wurde er 1434 Domherr und 1446 Wormser Domdekan. In diesem Amt absolvierte er verschiedene diplomatische Aufträge. Er war aufgrund seiner juristischen und diplomatischen Begabung auch Berater des Königs Albrecht II. und des Kaisers Friedrich III. Nach dem Tod des Lavanter Bischofs Theobald Schweinpeck ernannte 1463 der Salzburger Fürsterzbischof Burkhard II. von Weißpriach Rudolf von Rüdesheim zu dessen Nachfolger.

Nach dem Tod des Breslauer Bischofs Jodok von Rosenberg am 20. Jänner 1468 wurde er vom Domkapitel einstimmig zum Bischof von Breslau gewählt. Er starb am 1482 in Breslau und ist im dortigen Dom beigesetzt.

Quelle

Zeitfolge
Vorgänger

Theobald Schweinpeck

Fürstbischof von Lavant
1463–1468
Nachfolger

Johann I. von Roth