Johann I. von Roth

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Bischof Roth (rechts) mit Johannes dem Täufer

Johann Roth (* 30. November 1426 in Wemding an der Weth; † 21. Jänner 1506 in Neisse, Fürstentum Neisse) war als Johannes I. Fürstbischof des Bistums Lavant und als Johannes VI. Fürstbischof von Breslau.

Leben

Er war der Sohn eines Schuhmachers und studierte in Rom und in Padua. Im Anschluss an sein Studium bekleidete er ein Amt in der päpstlichen Kanzlei und trat dann nacheinander in die Dienste von König Ladislaus Postumus, Kaiser Friedrich III. und ab 1479 König Matthias Corvinus. 1464 wurde er von Friedrich III. geadelt und 1468 zum Kanzler des Heiligen Römischen Reichs ernannt.

1464 war er Pfarrer in St. Georgen im Attergau, seit 1460 Domdechant in Passau und ab 1466 Domdechant in Breslau. 1468 wurde Johannes Roth zum Bischof von Lavant ernannt. Auf Druck von König Matthias Corvinus wählte das Breslauer Domkapitel Johann Roth zum Koadjutor des Bischofs Rudolf von Rüdesheim.

Nach Rudolfs Tod 1482 wurde er Fürstbischof von Breslau.

Weiterführend

Für Informationen zu Johann I. von Roth, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quelle


Zeitfolge
Vorgänger

Rudolf von Rüdesheim

Fürstebischof von Lavant
1468–1483
Nachfolger

Georg I.