Sage vom Wolfauschimmel

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Die Sage vom Wolfauschimmel entstand in Voggenberg in der Gemeinde Bergheim.

Geschichte

Weiße Pferde wurden als göttliche Wesen, als Mittwisserin der Göttin" zur Keltenzeit angesehen. Noch hießen sie nicht "Schimmel", da diese Bezeichnung erst im 15. Jahrhundert aufkam. Trotzdem nennt sich die Sage vom „Wolfauschimmel” vom Voggenberg (Berg).

Auf dem schon von den Kelten besiedelte Voggenberg gab es früher in der sogenannten Wolfau ein kleines Häuschen. Der Sage nach erschien hinter diesem zu gewissen Zeiten eben ein Schimmel. Nun wäre die Erscheinung eines Pferdes an sich noch nichts Besonderes gewesen. Das Bemerkenswerte an diesem Pferd war jedoch seine Angriffslustigkeit. Wollte ein Mensch an ihm vorbei, verjagte es diesen. Auch dieser Umstand stellte noch keine echte Besonderheit dar, wären doch sonst alle Hunde, die Briefträger anbellen, "Zauberhunde".

Dieser Wolfauschimmel jedoch hatte etwas, was seine Artgenossen nicht hatten: nämlich einen brennenden Schweif, mit dem er durch die Wälder streifte und so die Menschen in der Umgebung erschreckt. Aber auch die raue Schale war nur Schale, wohl nicht allen Menschen gegenüber, denn jungen Menschen war der Schimmel wohlgesonnen. Diesen soll es in den Raunächten die Zukunft vorausgesagt haben.

Leider endet damit auch schon das Wissen um den Schimmel und dessen Sage.

Quelle