Stadtkino

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Das Stadtkino in Salzburg wurde im Jahr 1984 geschlossen. Es befand sich in den Räumen des heutigen republic am Anton-Neumayr-Platz und war eines der größten Kinos in der Stadt.

Geschichte

1949 wurde anstelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Museumsgebäudes das Stadtkinogebäude errichtet. Das Stadtkino war im Jahr 1950 das erste Cinemascope-Filmtheater in Salzburg. Es bot 600 Besuchern Platz und wurde Zeit seines Bestehens auch immer für andere Veranstaltungen genutzt. So zum Beispiel am 30. Mai 1955: „Jazz-Time“ mit Caterina Valente; die Schlagersängerin gastierte gemeinsam mit dem Orchester Kurt Edelhagen im ausverkauften Stadtkino.

1954 wurde das Cafe 21 im Stadtkino eröffnet. Die ersten Gäste sind amerikanische GI's, später machen Künstler das Café zu ihrem Treffpunkt: Judith Holzmeister, Opernstar Dimitrij Metropolis, Jean Paul Sartre, Helmut Qualtinger und viele mehr.

1985 wurde das Kino geschlossen und das Gebäude als Erweiterung des benachbarten Salzburger Museums Carolino-Augusteum verwendet. 1986 sucht die Sommerszene ein Ausweichquartier und wird im Stadtkino fündig. In den Jahren 2001/2002 wird es umgebaut und dient seither als multifunktioneller Veranstaltungsraum. Jährlich finden jetzt im ehemaligen Stadtkino ca. 350 Veranstaltungen statt und ziehen fast 300 000 Besucher an.

Quelle

  • Geschichte des republic auf der Homepage