Hallein

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Stadtbild
Halleiner Altstadt.jpg
Karte
Karte 5400.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 26,98 km²
Geografische Koordinaten: Länge 13.1 / 13° 5' 60",

Breite 47.6833 / 47° 40' 60"

Höhe: 447 m ü. A.
Einwohner: 21 043 (Stand 1. Jänner 2017)
Postleitzahl: 5400
Vorwahl: 0 62 45
Gemeindekennziffer: 50205
Geografische Karte der Stadt:
Gemeindeamt: Schöndorferplatz 14
5400 Hallein
Offizielle Website: www.hallein.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Anzengruber (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 25 Mitglieder:
13 ÖVP,
6 SPÖ,
2 FPÖ,
2 Grüne,
2 NEOS
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 5 430
1880 5 660
1890 6 167
1900 7 557
1910 8 190
1923 8 381
1934 9 125
1939 9 895
1951 13 290
1961 13 329
1971 14 658
1981 15 377
1991 17 271
2001 18 398
2011 19 864
2015 20 603
2017 21 043
Hallein ist die Bezirkshauptstadt des Tennengaus.

Geografie

die Halleiner Altstadt und rechts die Pernerinsel mit der Alten Saline, im oberen Bildteil erkennt man die Dürrnberg Landesstraße, die auf den Dürrnberg nach Bad Dürrnberg führt
Hallein, Reckturm, Riesengut, von der HTL aus gesehen
Das Halleiner Rathaus am Schöndorfer-Platz
Italienisches Flair am Bruckhäuserplatz
Hallein-Panorama von der Kreuzigungsgruppe an der alten Dürrnbergstraße oberhalb der Halleiner Stadtpfarrkirche

Geografische Lage

Hallein liegt im nördlichen Tennengau am Fuße des Dürrnbergs an der Salzach, etwa 18 Kilometer südlich der Stadt Salzburg. Im Westen wird die Stadt von einem Bergzug begrenzt, der nördlichen Verlängerung des Göllstocks, jedoch mit wesentlich niedrigen Höhen (Zinkenkogel 1 340 m ü. A., Barmsteine 851 m ü. A., Hoher Götschen 930 m ü. A. Gutratberg ~ 700 m ü. A.), gegen Osten hin erheben sich die nördlichen Gipfel der Osterhorngruppe, die Nord-Südachse bestimmt die Salzach.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die Stadt erstreckt sich in leicht nordwestlich-südöstlicher Richtung fast neun Kilometer, hingegen beträgt die west-östliche Ausdehnung an der breitesten Stelle (Bad Dürrnberg - Grenze Bad Vigaun, Höhe St. Margarethen) lediglich drei Kilometer. Im Norden reicht das Stadtgebiet bis an den Grödiger Ortsteil St. Leonhard, sich noch die Zementwerk Leube GmbH auf Stadtgebiet befindet.

Zwischen diesem nördlichsten Punkt und dem Stadtzentrum liegen einerseits der Hügelzug mit der Ruine Guetrat, den Barmsteinen und dem Dürrnberg im Westen und die Stadtteile Taxach mit dem wohl einwohnermäßig stärkten Teil Rif sowie Rehhof und Kaltenhausen.

Südlich des Stadtzentrum befindet sich der Stadtteil Gamp, westlich Bad Dürrnberg und östlich Burgfried und Neualm.

Stadtgliederung

Einwohner nach Ortschaften (Stand 2011)

Übersichtsplan von Hallein und Bad Dürrnberg
Ortschaft EW Ortschaft EW
Adneter Riedl 290 Gries (Hallein) 382
Au (Hallein) 1 357 Hallein 6 693
Bad Dürrnberg 784 Neualm 3 419
Burgfried 3 167 Taxach 3 520
Gamp 362

Katastralgemeinden

KG KG-Zahl KG KG-Zahl
Adnet II 56232 Gries 56208
Au 56202 Hallein 56209
Burgfried 56203 Oberalm II 56233
Dürrnberg 56204 Taxach 56223
Gamp 56205

Eingemeindungen

Burgfried und Taxach wurden per Gesetz am 17. September 1895 mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile Rif, Rehhof, Au, Kaltenhausen und Gries zu Hallein. Einige Teile ehemals eigenständiger Gemeinden wie z. B. Gartenau und St. Leonhard wurden anderen Gemeinden angeschlossen (Gartenau an Hallein, St. Leonhard an Grödig.

1938 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Oberalm und Bad Dürrnberg aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen.[1] Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. 1953 wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil Neualm verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.

Nachbargemeinden

Nach Norden: Anif, Grödig, Puch bei Hallein und Oberalm, im Süden Kuchl und Adnet im Osten;

Geschichte

altes Halleinfoto mit Oberalm und Neualm
Hauptartikel: Geschichte Halleins
siehe auch: Halleiner Altstadt

Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1198 als muelpach, jedoch ist die Wiederaufnahme des Salzabbaus am Dürrnberg schon 1191 nachgewiesen (Salz wurde bereits von den Kelten abgebaut, jedoch kam der Salzabbau unter der Herrschaft der Römer zum Erliegen, da diese billigeres Meersalz handelten). Zur Stadt wird Hallein 1230 erhoben, den Namen Hallein trägt sie dann ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

1218 standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im 19. Jahrhundert mit Ausnahme des Colloredo-Sudhauses von 1798, abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der Saline in den Jahren 1854 bis 1862 auf die Pernerinsel. Hallein war auch Sitz eines Pflegegerichts, wie im Atlas Salisburgensis vom Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.

Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude (1654) befindet sich jetzt das Keltenmuseum Hallein, in dem seit 1970 Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.

Religionen

Nach Stand der Volkszählung in Hallein vom 15. Mai 2001 leben in Hallein 11 224 Menschen römisch-katholischen Glaubens, 1 031 Evangelische, 951 Orthodoxe 1 940 Islamische, vier Israelitische, 246 Sonstige und 2 696 ohne Bekenntnis. In Hallein befindet sich mehrere Moscheegemeinden und ein buddhistisches Zentrum (TDC) der tibetischen Lehrtradition.

Bevölkerungsentwicklung

2010 waren 18 % der Halleiner Bevölkerung ausländischer Herkunft aus 81 (!) Nationen. Rechnet man die eingebürgerten Zuwanderer dazu, beträgt der Anteil rund 25 Prozent[2]. Dieser Tatsache trägt seit Juni 2009 auch das Büro für interkulturelles Zusammenleben (kurz: IKU) Rechnung. Seit September 2010 läuft zudem das Projekt "Zusammenleben in Hallein".

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick auf Hallein

Bauwerke

Hauptartikel: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hallein

Im mittelalterlich-barocken Stadtbild findet man noch Reste der Stadtmauer (vor 1300), das Griestor (14. Jahrhundert) und Ruine Thürndl (14. Jahrhundert), Dekanatskirche (urkundlich 1347) mit Langhaus, erbaut von 1769 bis 1775 mit spätgotischem Chor, der Turm wurde nach einem Brand 1965 neu errichtet; neben der Kirche ist das Grab von Franz Xaver Gruber, sowie die gotische Peterskapelle, urkundlich 1384 erwähnt; die Bürgerspitalskapelle wurde urkundlich 1386 erstmals erwähnt, das Rathaus Hallein, das im Kern gotisch ist, mit einem Turm von 1836; im Stadtteil Burgfried finden sich ansitzartigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert sowie der Guglhof, in Neualm Schloss Wiespach, urkundlich 1434 erstmals erwähnt, am linken Salzachufer die Ruine Guetrat aus dem 13. Jahrhundert, Schloss Gartenau, erbaut Ende des 14. Jahrhunderts, und Schloss Rif, das 1250 erstmals urkundlich erwähnt wurde;

Weitere Bauwerke sind: Ziegelstadl Hallein, Colloredo-Sudhaus, Alte Saline, Gebäude der Feuerwehr, Kolpinghäuser, St. Petrischer Stiftshof, Pfleggericht Hallein, Basis09 (Aufzählung nicht vollständig);

Brunnen der Stadt

Kirchen und Kapellen

Barbarakapelle (Totenkapelle), gotische Peterskapelle, Stadtpfarrkirche Hallein, Leprosenkapelle zum hl. Martin in Kaltenhausen, Schaidbergkirche, gotische Salinenkapelle und Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt (Bad Dürrnberg), Friedhofskapelle;

Schlösser und Burgen

Erlebnis

Kultur

Hallein bietet seit 1992 eine Spielstätte der Salzburger Festspiele mit der Alten Saline auf der Pernerinsel (siehe auch Salzburger Festspiele Hallein Pernerinsel sowie Halleiner Festspieltafel). Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten in der Alten Saline im Sommer für Kurse der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg, im Herbst alle zwei Jahre für die Tennengauer Messetage und im Winter für den Original Halleiner Weihnachtsmarkt sowie für andere Veranstaltungen genutzt.

Das Kulturforum Hallein wurde 1985 gegründet und war, von der Landeshauptstadt abgesehen, der größte Veranstalter kultureller Aktivitäten im Bundesland Salzburg. Pro Jahr wurden unter der Leitung von Friedrich Bahner etwa 160 kulturelle Projekte und Produktionen mit hochwertigen und vielfältigen Angeboten umgesetzt, mit dem Ziel einen möglichst großen Publikumskreis anzusprechen. Höhepunkte des vom Kulturforum Hallein organisierten kommunalen Kulturgeschehens waren die Veranstaltungsreihen: Festival Junge Salzburger Musiker, die Stadtfestwoche Hallein, Bad Dürrnberger Konzerte und der Halleiner Kulturherbst. Mit Rückzug von Friedrich Bahner 2015, musste sich das Kulturforum neu orientieren und der Verein Sudhaus hallein.kultur versuchte eine Neustart.

Am 1. Mai 1980 wurde in Hallein die erste Landesausstellung in Salzburg eröffnet: "Die Kelten in Mitteleuropa" sahen bis 26. Oktober 337 000 Besucher.

Galerien

Galerie Pro Arte, 1blick, Einblick Galerie im Vorhaus, 'Kunstblick', Galerie im Internet, 'ArtMode', Galerie im Internet, KunstGemeinschaft FreiRäume und Kunstweb Salzburg;

Kunst

Museen

Theater

Pfarrgasse mit Pfarrkirche
Thunstraße in der Altstadt
Stadttheater und Kino
Salzachbühne in Hallein beim Griesplatz

Für die Jugend bietet Hallein das Jugend- und Kulturzentrum Zone 11. Die Halleiner Theatergruppe bodi end sole rund um Regisseurin Christa Hassfurther besteht seit 1993 und erörtert in ihren Bühneninszenierungen gesellschaftsrelevante Themen und Fragen. Als Spielstätte dienen der professionellen Theatergruppe unter anderem der Ziegelstadl. Aufführungen finden darüber hinaus regelmäßig im Rahmen der Halleiner Stadtfestwoche im Juni statt.

Musik

weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Sport

Mit dem Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif in Hallein-Rif verfügt die Stadt über ein modernes Sportzentrum mit Hallenbad.

Vereine

Sportvereine

Veranstaltungen

Mercato Bella Italia, Halleiner Stadtfest, Salzburger Festspiele Hallein Pernerinsel, Halleiner Festspieltafel, Halleiner Kunsthandwerkermarkt, Original Halleiner Weihnachtsmarkt, Adventmarkt Forsthaus, Historischer Motorsport Hallein: Stille Nacht Classic, KTM Historic Sternfahrt und HMW-Treffen und Tennengauer Messetage

Kulinarische Spezialitäten

Wirtschaft und Infrastruktur

Fremdenverkehr

2010 erweiterte der Tourismusverband sein Angebot für Stadtführungen mit dem Hallein Tour Guide, einem audiovisuellen Führer mit iPod. Auch liegt die Stadt am Tauernradweg und am Zinkenkogel gibt es im Sommer eine Sommerodelbahn und im Winter Skilifte.

Nächtigungszahlen

Siehe Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg,

Beherbergung & Essen

Schüler- und Jugendwohnheime

Medien

Verkehr

Hallein ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Es führt die Tauernautobahn A 10 durch das Stadtgebiet, vom Norden verlaufen die Salzburgerstraße B 159 über Niederalm und die Halleiner Landesstraße über Oberalm, nach Süden führt die B 159 dann im Salzachtal als Salzachtal Straße weiter. In westliche Richtung, über den Dürrnberg, gelangt man in das Berchtesgadener Land in Bayern, in nordöstliche Richtung durch das Wiestal auf der L 107 nach Hof bei Salzburg ins Salzkammergut.

An die Westbahn, ehemals die Giselabahn, ist Hallein ebenfalls angeschlossen. Im Bahnhof Hallein halten einige Schnell- und alle Regionalexpresszüge, sowie die S-Bahn S3 in Richtung Golling und Salzburg.

Diverse Postbuslinien verbinden Hallein mit Salzburg und den Gemeinden des Tennengaus. So verkehrt die Linie 160 über Puch und Elsbethen nach Salzburg, die 170 auf der anderen Salzachseite über Taxach-Rif und Anif. Die Linien 450 und 460 fahren nach Krispl bzw. St. Koloman. Und im Stadtverkehr bedienen der 41er den Dürrnberg und der 42er Neualm und Bad Vigaun.

Verkehrsgeschichte

  • ARBÖ

In Hallein sorgte Ernst Kronreif I. als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe des ARBÖ Hallein, die am 11. März 1951 wieder aus der Taufe gehoben wurde, für neuen Schwung. Kronreif I. war dann später auch Kompagnon der oberösterreichischen Fahrrad-, Moped- und Motorradfirma KTM. Nicht von ungefähr, denn in Hallein gab es nicht nur das Halleiner Motorenwerk, sondern auch der ARBÖ Hallein war in der Entwicklung kostengünstiger Motoren für Zweiräder tätig. Diese Werkstätte in Hallein, in der Bräuerstraße, war der Treffpunkt der sportbegeisterten Halleiner und vor allem der Jugend. Einer der ersten des ARBÖ Hallein und in den frühen Jahren des ARBÖ auch als ehrenamtlicher Pannenfahrer im Einsatz war Ernst Kussin.

Die sportlichen Akzente des ARBÖ Hallein mit Ernst Kussin schufen ein gutes Wachstumsklima für den Nachwuchs. Aus dem ARBÖ-Ortsklub-Hallein stammen so prominente Motorsportler wie der Staatsmeister Paul Schwarz, Erwin Lechner, Egon Dornauer, Edi und Inge Kranawetvogl oder Horst Pfeiffer. Sie fuhren zum Beispiel bei den Straßenrennen Hallein in den 1950er Jahren mit.

Bei der Errichtung des ARBÖ Prüfzentrums 1974 in Hallein waren ehrenamtliche Helfer im Einsatz, mit 1.200 Stunden wurde ihre Leistung beziffert. Das brachte dem Bau verringert Kosten von 400.000 Schilling (rund € 29.000.--), eine weiter halbe Million Schilling (rund € 36.300.--) wurde in die Ausrüstung investiert. Am Karsamstag des selben Jahres fand das erste Radkriterium um den "Großen Preis der Stadt Hallein" statt.

1999 schließlich wurde ein neuen Großprojekt des ARBÖ in Hallein realisiert: der Neubau des Prüfzentrums an zentraler Stelle. Seit 9. Oktober 1999 gibt es in Hallein eine Neue Mitte, das Herz der modernsten Pannenhilfe, des kundenfreundlichste Prüfdienstes, schlägt nun am Porscheweg 5. Hier steht das neue ARBÖ-Prüfzentrum. Der elf Millionen Schilling (rund 800.000 Euro) teure Stahl-Glas-Bau, so der Bürgermeister der Stadt Hallein, Dr. Christian Stöckl, ist eine wichtige Einrichtung, um auch dem technischen Fortschritt der Automobilindustrie zu entsprechen und die Verkehrssicherheit der Tennengauer Fahrzeuge zu gewährleisteten.

Wirtschaft allgemein

Bild vom M-real Hallein AG Firmengelände am 2. April 2009
Hallein war bis in die 1980er Jahre ein wichtiger Industriestandort. Der Niedergang begann mit dem Ende der Salzproduktion der Saline Hallein 1989. Die Solvay Halvic Hallein schloss 1997 und 80 Arbeitsplätze gingen verloren. 1998 zog Reckitt Benckiser Austria Ges.m.b.H. seine Produktion aus Rif und weitere 70 Arbeitsplätze ab.

2002 ging die bekannte Stefanitsch Wurst- u. Fleischwaren Ges.m.b.H. & Co KG in Konkurs und 300 Menschen mussten sich um eine neue Arbeit umschauen. Die ROCO Modellspielwaren GmbH hatte am 15. Juli 2005 Konkurs beim Landesgericht Salzburg beantragt. Weitere 300 Arbeitsplätze gingen für Hallein verloren. Überraschend schloss 2007 die Schuhfabrik Rohde-Schuh Gesellschaft m.b.H. und hinterließ eine Lücke von 60 Arbeitsplätzen. Im Februar desselben Jahres ging die Ära Modeversand La Redoute zu Ende, ebenfalls 60 Arbeitsplätze weniger. Und schließlich kündigte Johnson & Johnson Ges.m.b.H., die 2002 zum Staatspreis für Arbeitssicherheit wurde, 2009 weitere 150 Arbeitsplätze.

1891 begann mit der Halleiner Papierfabrik die Produktion von Papier. Nach mehrmaligem Wechsel der Eigentümer und dem Abbau mehrere Hundert Arbeitsplätze ist das Unternehmen heute (2012) im Besitz des österreichischen Unternehmens Schweighofer Fiber.

Unternehmen und Betriebe

Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

vier Kindergärten in den Stadtteilen Burgfried, Dürrnberg, Neualm, Rif-Rehhof, zwei Tagesbetreuungsstätten: TB Niedertorplatz (Hort), TB Rif

Bildung

Schulen

Straßen und Plätze

Hauptartikel: Straßen und Plätze der Stadt Hallein
Plätze

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

siehe auch: Bürgermeister von Hallein

Bürgermeister Christian Stöckl (ÖVP) hatte seit seinem Überraschungserfolg 1999 die Vormachtstellung der Volkspartei in der ehemals "roten" Salinenstadt kontinuierlich ausgebaut. Bei den Bürgermeisterwahlen 2009 sicherte er seine Wiederwahl mit 73,3% der Stimmen. 2013 wechselte er aber als Landeshauptmann-Stellvertreter in den Salzburger Landtag. Am 20. Juni 2013 wurde Gerhard Anzengruber zu seinem Nachfolger gewählt.

Haushaltsbudget

Der Artikel Haushaltsbudget der Stadtgemeinde Hallein soll Daten über die Haushaltsbudgets der Stadtgemeinde über Jahre, soweit bekannt, sammeln.

Auszeichnungen der Stadt

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Stadt Hallein

Ehrenring der Stadt Hallein

Hauptartikel: Ehrenring der Stadt Hallein

Wappenplakette der Stadt Hallein

Hauptartikel: Wappenplakette der Stadt Hallein

Wappen

Die Stadt Hallein führt bereits seit dem 14. Jahrhundert ein Stadtwappen. Dieses wurde der Stadt Hallein am 12. November 1931 durch die Salzburger Landesregierung in folgender Form verliehen:

In rotem Schilde, beiderseits von je einer naturfarbenen, nach oben sich verjüngenden Perkufe begleitet, einen nach rechts schreitenden Salzträger in weißer Kleidung, der auf der linken Schulter in einer Holzmulde einen Salzstock trägt, während er mittels eines in der Rechten gehaltenen Stockes die Last unterstützt.

Siehe auch:

Hauptartikel: Halleiner Stadtwappen

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Stadt

Gedenktafel Moriz Gelineks am Kornsteinplatz
Hauptartikel: Töchter und Söhne der Stadt Hallein

Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt

Literatur

Bildergalerie

weitere Bilder

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Weblinks

Quellen

Fußnoten

Städte und Gemeinden im Tennengau
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Über dieses Bild

Stadtgemeinden: Hallein
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