Triafnfall

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Triafnfall in Maria Alm
Moospolster oberhalb des Triafnfalles

Der Triafnfall ist ein Naturdenkmal in Maria Alm am Steinernen Meer im Mitterpinzgau.

Beschreibung

Die „Triefen“ werden durch einen Wasseraustritt über einer undurchlässigen Gesteinsschicht, der sich etwa zwei bis drei Meter oberhalb des darunter fließenden Urslau-Baches befindet, gebildet. Dadurch entsteht ein regenartiger Tropf-Vorhang von ca. 100 Meter Länge, der unabhängig von der jeweiligen Witterung immer vorhanden ist.

Dieses Naturgebilde besteht aus dem zentralen Teil eines sehr harten Konglomeratkörpers. Dieser wird von einem durchgehenden waagrechten Quellhorizont durchzogen, der die hydrologische Eigentümlichkeit der „Triefen“ bedingt. Dadurch bildet sich eine großflächige quelltuff-ähnliche „Moosdeckenflur“ aus. Insgesamt konnten hier 39 Laub- und 16 Lebermoosarten, sowie 96 Farn- und Blütenmoosarten nachgewiesen werden.

Wegen seines besonderen Wertes wurden die „Triefen“ 2001 zum Salzburger Naturdenkmal Triafnfall erklärt.

Quellen

  • Erläuterungstafel vor Ort