Umfassende Landesverteidigungs-Übung

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Vom 18. - 20. November 1983 wurde in Salzburg eine koordinierte Umfassende Landesverteidigungs-Übung (ULV-Übung) durchgeführt, diesmal mit dem Untertitel Lage Salzburg Stadt.

Es ist dies die erste derartige Übung in einer österreichischen Landeshauptstadt und gleichzeitig die bisher größte Übung im gesamten Bundesgebiet. Über 2000 direkt oder indirekt

Mitwirkende sind an der ULV-Übung (Umfassende Landesverteidigung) unter der Leitung des Bundeskanzleramtes, Abteilung Koordination der umfassenden Landesverteidigung mit Ministerialrat Dr. Richard Bayer an der Spitze, beteiligt.

Von einer Leitstelle im Schloss Mirabell, dem Sitz des Magistrates der Stadt Salzburg, und einer weiteren Feststation in einem Presse und Informationszentrum im Kongresshaus werden Verbindungen zu drei Bussen (Übungsleitungs-, Besucher- und Figurantenbus) sowie zu 17 Ereignisorten in Salzburg hergestellt.

Es kommen dabei insgesamt 25 Amateurfunker zum Einsatz. Die beiden Hauptstellen sowie alle wichtigen Ereignisorte sind mit je zwei Funkamateuren, Posten von geringerer Bedeutung mit nur einem Funkamateur besetzt. Drei weitere Funkamateure halten sich zusätzlich für eventuelle Ausfälle in Bereitschaft - eine Maßnahme, die sich als sehr sinnvoll erweist, nachdem zwei der eingesetzten Funker vorzeitig ihren Einsatz beenden müssen. So kann ohne irgendwelche Umstände sofort ein Ersatzmann einspringen.

In einer abschließenden Pressekonferenz am 20. November 1983, erklärt der Leiter der Übung, Ministerialrat Dr. Richard Bayer, dass die Übung wertvolle Erfahrungen gebracht habe. Dabei wird auch Lob über das Zusammenwirken der einzelnen, an dieser Übung beteiligten Einsatzorganisationen, freiwilligen Organisationen, wie auch der Funkamateure ausgesprochen.