Autobahngendarmerie Anif

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Die Autobahngendarmerie Anif war eine Einrichtung der Gendarmerie in Anif-Neu Anif mit eigener Auffahrt auf die Tauernautobahn, die es seit 1974 gab, deren Aufgaben heute von der Polizei ausgeführt werden.

2004: 30-Jahr-Jubiläum

"Wenn man sich gewisse Fernsehserien ansieht, dann könnte man glauben, dass der Dienst, den Sie auf der Autobahn versehen, wohl so ähnlich wie in einem James-Bond-Film verlaufen muss, mit aufregenden Verfolgungsjagden, spektakulären Stunts und Rettungsaktionen, bei denen die siegreichen Beamten immer als Stars dastehen", sagte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller am Samstag, den 19. Juni 2004, bei einem Besuch der Autobahngendarmerie Anif anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens.

"Sie selbst wissen nur allzugenau, dass Ihr Job in der Regel wenig mit der Filmrealität zu tun hat. Der Dienst den Sie für unsere Republik und unser Land Salzburg versehen, ist gefährlich und höchst verantwortungsvoll - ohne sie gibt es keine Sicherheit auf einer der zentralen Verkehrsschlagadern Österreichs, wenn etwas passiert, dann sind sie die ersten, die an Ort und Stelle sind, sichern, helfen und dafür sorgen, dass der Verkehr wieder rollt“, so die Landeshauptfrau weiter.

Sie dankte den Gendarmeriebeamten ausdrücklich dafür, dass sie mit ihrem tapferen und konsequenten jahrzehntelangem Einsatz dafür sorgen, dass ihre Autobahn als sicheres und modernes Wegstück des europäischen Verkehrssystems galt und gilt und dementsprechend genutzt wird.

Mehr Aufgaben, weniger Personal

Seit 30 Jahren wacht die Autobahngendarmerie Anif über die Verkehrssicherheit in ihrem Rayon: Die Strecke dürften die meisten Salzburger schon einmal gefahren sein: es sind 200 Kilometer Autobahn in beiden Fahrtrichtungen, zwölf Tunnels mit einer Gesamtlänge von zwölf Kilometern und 18 Park- und Pannenplätze. Seit 1974 gibt es die Dienststelle, zurzeit arbeiten 38 Beamte dort.

Während der ursprünglich geplante Personalstand von 50 Personen nie erreicht wurde, wird sowohl die Anzahl der Aufgaben und auch das Verkehrsaufkommen rasant angestiegen. Die Aufgaben beschränkten sich am Anfang auf die Verkehrsüberwachung und die Unfallerhebung, dann folgten 1995 der Sicherheits- und Kriminaldienst, 1996 die Kontrolle von Tiertransporten, 1997 die Kontrolle der Autobahnvignette und seit 1998 werden auch Aufgaben aus dem Schengener Durchführungsübereinkommen wahrgenommen.

Fünf Experten (Stand 2004) beschäftigten sich unter anderem mit der illegale Einreise, der grenzüberschreitenden Kfz-Verschiebung, oder auch mit Dokumenten oder Banknotenfälschung. Seit 2001 gehörte auch die Multikontrollstelle in Kuchl zu den Aufgaben der Dienststelle Der Verkehr hatte dramatisch zugenommen: 1984 zählte man zur Sommerreisezeit auf dem Walserberg in beiden Fahrtrichtungen etwa 60 000 Fahrzeuge, heute hat man auf der Höhe von Siezenheim die gleiche Anzahl in einer Fahrtrichtung.

Kommandanten

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 ?: Günther Gamsjäger
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Quelle