Benedikt-Stöckl

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Benedikt-Stöckl und Kapelle

Das Benedikt-Stöckl (Lebzelterhaus, Kriossen- oder Berneggerschlöss genannt) befindet sich in Hallein und zählt zu den denkmalgeschützten Objekten der Stadt.

Geschichte

Der älteste Teil des Gebäudes stammt aus dem 16. Jahrhundert Das Haus gehörte dem Erzstift St. Peter und wurde erstmals 1662 erwähnt als Haus und Garten auf Erbrecht an Petrus Pachler, Amtmann von St. Peter, und seine Frau Maria Jakobe Faberin ausgegeben wurde. 1700 fiel das Haus an Georg Kreis, der von Beruf Lebzelter und Wachszieher war. Da alle Besitzer bis 1822 diesen Beruf ausübten, wurde das Gebäude auch Lebzelterhaus genannt. Ungefähr um 1840 kam das Haus an die Familie Benedikt, die es noch heute besitzt.

Benedikt-Stöckl heute

Das Gebäude lag außerhalb des ummauerten Stadtgebietes von Hallein. Es ist möglich, dass das Gebäude zeitgleich mit dem Augustinerkloster Hallein (das ja nicht weit entfernt davon stand) 1683/84 gebaut worden ist, worauf seine abgerundete Westfront hinweist.

Das Haus besteht aus dem abgerundeten, zweigeschossigen Hauptbau und zwei gleich hohe Flügelbauten und umschließt einen nach Süden offenen Hof. Im Erdgeschoss finden sich Tonnengewölbe. Im Obergeschoss sind einfache barocke Stuckdecken, ein Raum ist Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet

Da das Benediktschlössl in Privatbesitz steht, kann es nicht besichtigt werden.

Weblinks

 Benedikt-Stöckl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quelle