Bildstock in der Elisabethstraße 1

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Der Bildstock in der Elisabethstraße 1.

Der Bildstock ist der erste von fünfzehn Bildstöcken auf dem historischen Pilgerweg von der Stadt Salzburg nach Maria Plain. Er steht in der Elisabethstraße 1.

Geschichte

Die Bilderstöcke wurden aus Anlass der Bekehrung eines anonym gebliebenen und vermögenden Salzburger Lebemannes errichtet. Zum Dank, dass Salzburg im Spanischen Erbfolgekrieg verschont geblieben war, stiftete er den Prozessionsweg und eine ansehnliche Summe für seine Erhaltung. Zu seiner Errichtungszeit stand der Bildstock auf der Hirschenwiese. Anlässlich der Verbauung des Areals um 1900 wurde er in die Fassade des Hauses Elisabethstraße 1 integriert. Die Steinteile sind überwiegend im originalen Zustand erhalten, jedoch ging der Säulenfuß verloren. Die Dachverblechung stammt aus der Gegenwart. Das Bild mit der Verkündigung stammt vom Anfang des vorigen Jahrhunderts. Wie sämtliche von Josef Gold vor 1914 geschaffenen Rosenkranzbilder steht es in der Tradition der Nazarener-Schule.

Beschreibung

Der Bildstock befindet sich am rechten Rand der Erdgeschosszone des Gebäudes, an die Fassade angelehnt. Auf einem würfelförmigen Sockel steht ein in fünf Teile gegliederter Pfeiler. Das Pfeilerkapitel bildet den Boden eines tabernakelartigen, vorne offenen Aufsatzes mit einem geschwungenen verblechten Giebel. Im Giebelfeld ist ein ovales Schildchen mit der Inschrift Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit Amen angebracht. An der Hinterwand der Nische befindet sich ein Bild, das die die Verkündigung Mariens darstellt. Die entsprechende Rosenkranzstelle lautet: „Den Du, o Jungfrau, vom heiligen Geist empfangen hast.“

Quelle