Demokratie 92

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Die Demokratie 92 war eine politische Partei in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Die Demokratie 92 entstand nach den Gemeinderatswahlen 1992 in der Stadt Salzburg. Heftige Wahlverluste führten zu einem internen Machtkampf in der SPÖ, die im Parteiaustritt von vier Mandataren gipfelten. Der ehemalige Vizebürgermeister Herbert Fartacek, Erich Peyerl, Gertrude Schönauer und Christa Schlager gründeten die "Demokratie 92" und saßen fortan als eigenständige Kleinpartei im Stadtparlament.

Bei den Gemeinderatswahlen 1999 löste die Kindergärtnerin Christine Dorfer Gemeinderätin Christa Schlager auf Listenplatz 4 ab, die Partei verfehlte den neuerlichen Einzug in den Gemeinderat allerdings klar. Herbert Fartacek erreichte bei der Bürgermeisterdirektwahl 420 oder 0,73% der Stimmen, seine Partei als vorletzte der 11 angetretenen Gruppierungen 449 oder 0,78% der Stimmen.

Für den Urnengang 2004 ließ sich Erich Peyerl nochmals zu einem Wahlkampf überreden. Die Partei dachte, zwei bis drei Mandate könnten realistisch sein. "Wir sind für eine Überraschung gut", sagte Peyerl, der sich und seinen Leuten zutraute, die Nicht- und Jungwähler zu mobilisieren und der SPÖ Stimmen abzuluchsen. Die SPÖ habe sich von der Seniorenpolitik verabschiedet und die Bürgerliste habe den Schutz der Stadtlandschaften aufgegeben. Außer diesen Themen kämpfte die Partei für einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und für den kostenlosen Kindergartenbesuch. Aber auch bei den Gemeinderatswahlen 2004 reichte es nur zu 530 Stimmen (0,84%).

Seit dieser erneuten Wahlniederlage ist die Demokratie 92 nicht mehr politisch in Erscheinung getreten.

Quellen