Diskussion:Augustiner Bräustübl Mülln

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Stieglbier im Müllnerbräu?

Ein amüsantes Gerücht, das ich im Buch von Karl Heinz Ritschel entdeckte. Trägt es einen Wahrheitskeim in sich oder bleibt es tatsächlich ein Gerücht? Ich freue mich über weitere Informationen, die das Gerücht nähren oder aushungern könnten schreibt Benutzer:Peter Krackowizer 13:32, 1. Sep 2007 (CEST)

ja und trumer braut kiener wohl auch, nur weil seine schwester mit josef sigl verheiratet ist. was ja theoretisch moeglich sein kann, ist dass stiegl das bier braut, aber das augustiner ist sicher kein gängiges stiegl (goldbräu, paracelsus etc) - also sicher ein eigenständiges bier, meint Mecl67 21:46, 18. Okt 2007 (CEST)
da Salzburg-Wikipedianer der Meinung sind, dass dieses Gerücht unwahr ist und es von der Hauptseite gelöscht haben, möchte ich dennoch hier für die Interessierten diesen Absatz wieder einfügen und - vielleicht erfahren wir doch noch die Wahrheit:

==Stieglbier im Müllner Bräustübl ?==

Hartnäckig hält sich in Salzburg das Gerücht, im Müllner Bräustübl werde Stieglbier ausgeschenkt. Natürlich widersprechen die Verantwortlichen im Augustiner Bräu und verweisen auf das dreimalige Brauen pro Woche nach altem Rezept im eigenen Hause.

Aber was ist dran an diesem Gerücht? Unter den Nazis, 1939, wurde der Verkauf der Brauerei verlangt. Den Benediktinern gelang eine freundliche Übernahme durch jeweils die Häfte von Heinrich Kiener von der Stieglbrauerei zu Salzburg und Alois Fuchs, Bierbrauer aus Meran, Südtirol. Aber schon bald, nämlich im Frühjahr 1940, wurde der Bierausschank untersagt und im Sommer 1944 wurde die Brauerei stillgelegt.

Nach Kriegsende wurde dieser Zwangsverkauf rückgängig gemacht. Jedoch hat der Krieg auch in den Gebäuden des Müllnerbräus seine Spuren hinterlassen und es musste kräftig investiert werden. Dabei kam es zu einer neuen Gesellschaft, an der das Stift Michaelbeuern 50 Prozent, Kiener und Fuchs (heute bereits seine Tochter Gabriella Barth) je 25 Prozent hielten. Die Benediktiner stellten den Geschäftsführer (bis 2007 war es Abt Nicolaus Wagner).

Wie gesagt, es handelt sich um ein Gerücht, dass das Augustiner Bier eigentlich ein Stieglbier sei.

--Benutzer:Peter Krackowizer 19:55, 29. Jun. 2008 (CEST)