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Fastenbier

Das Fastenbier war eine der eleganten Möglichkeiten seit dem frühen Mittelalter, das Fasten zur Fastenzeit etwas zu erleichtern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Fasten wurde früher wesentlich strenger gehalten als es jetzt der Fall ist. Aber viele Menschen mussten hart arbeiten und brauchten entsprechende Kalorien, um diese Tätigkeiten erbringen zu können.

Da das Bierbrauen früher fast ausschließlich in den Händen von Klöstern lage, ersann man einen Ausweg: man erfand das stärkere, kalorienreichere Fastenbier und verordnete den Mönchen, Priestern und anderen Ordensmenschen während der Fastenzeit eine höhere Ration vom Fastenbier zum Ausgleich der fehlenden sonstigen Verpflegung.

Das Fastenbier vom Müllnerbräu

Zur Herstellung des Fastenbieres vom Müllnerbräu in Salzburg - Mülln wird Stadlauer Malz in den Sorten Pilsener und Kara-Dunkel sowie der Saazer-Hopfen der Firma Barth & Sohn, Nürnberg, verwendet. Die Stammwürze beträgt 12,6 ° bei 5,2 % Volumen Alkohol.

Das Fastenbier der Stieglbrauerei

Die Stieglbrauerei bietet zwischen Aschermittwoch und Ostern ein eigenes Monatsbier als Fastenbier mit einem Alkoholgehalt von 7,5% Vol. an.

Quelle