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Die Bierbrauerei hat lange Tradition im Land Salzburg. Sie begann in geschichtlicher Zeit 1475 mit dem Hofbräu Kaltenhausen bei Hallein.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bier kannte man schon vor Jahrtausenden im Zweistromland Mesopotamien und in Ägypten. Im Mittelalter war es Aufgabe der Klöster Bier zu brauen. So entstand auch das so genannte Fastenbier. Dieses besonders stark gebraute Bier sollte den Mangel an Nahrung ausgleichen, den man aufgrund der strengen Fastenregeln hatte. Vorschriften erlaubten den Mönchen in der Zeit des Fastens auch größere Biermengen zu konsumieren.

Dann gaben die Stadtregierungen die Lizenzen für das Bierbrauen aus. Allein in der Stadt Salzburg gab es im Spätmittelalter über 30 Brauereien und Bierausschankstellen.

Bierkühlung

Früher, als es noch keine Kühlmaschinen gab, schlug man während der Wintermonate Eis aus Seen, Teichen und Flüssen. Innergebirg nutzte man auch Gletschereis und brachte es ins Tal. So kam z. B. in den 1880er Jahren Eis aus dem Birnbachloch in den Leoganger Steinbergen in täglich vielen Wagenladungen, auch das Wintereis vom Zeller See wurde verwendet. Auch aus der Eiskapelle in der Nähe von St. Bartholomä am Königssee kam Eis.

Manche Brauereien hatte auch eigens dafür angelegte Teiche, aus denen man im Winter Eis brach. In besonders kühlen Kellern (z. B. dem Stieglkeller) wurde es dann gelagert und zur Kühlung des Bieres verwendet. Auch die Trumer Privatbrauerei ließ in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Eis im Obertrumer See schneiden. Auch die Stiegl-Brauerei hatte einen Eisteich, der sich an der Stelle in Maxglan befand, wo heute die Oberbank ist (gegenüber dem ehemaligen Maxglaner Kino).

Die Brauereien in Salzburg

Siehe auch

Quellen

Literatur

Weblinks