Feichtingermarterl

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Das Feichtingermarterl ist ein Marterl in der Lungauer Gemeinde Zederhaus.

Geschichte

Der Feichtingerbauer ließ das Marterl 1975 zum Dank erbauen, da der Haus- und Hofbau in so exponierter Lage unfallfrei abgeschlossen werden konnte. Das Marterl wurde von Martin Wieland, seinem zukünftigen Schwiegersohn, errichtet. Kurz nach Fertigstellung des Marterls verunglückte er tödlich und hinterließ eine schwangere Verlobte.

Beschreibung

Das Marterl steht neben der Zufahrtsstraße zum Feichtingerhof . Es ist ein Stangenbild und steht auf einem massivem Steinsockel, befestigt ist es an einem kurzen Holzpfosten. Die Tafel trägt ein kleines Dach, das mit Lärchenschindeln gedeckt ist. Auf der Tafel ist das Bildnis einer jungen Frau mit blauem Mantel (Muttergottes) in Seitenansicht, mit einem Kleinkind in weißem Kleidchen (Jesuskind) auf dem Arm, zu sehen. Davor steht ein Blumentrog. Alle Holzteile sind mit Nieten verziert. Der Steher trägt einen schmiedeeisener Kerzenhalter.

Quelle