Freitager Wegkreuz

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Freitager Wegkreuz ist ein Wegkreuz in der Flachgauer Gemeinde Strobl am Wolfgangsee.

Geschichte

Das Wegkreuz hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ursprünglich war der Kasten an zwei Ahornbäumen befestigt, die ein Sturm im Sommer 1929 zerstörte, wobei die Tafel unversehrt blieb. Danach wurde die Tafel am Stamm einer Kastanie befestigt, zwei Mal schlug der Blitz in die Bäume ein, ohne den Kasten zu beschädigen. Allerdings wurde der letzte Baum derart zersplittert, dass die Tafel momentan an zwei Holzpfosten befestigt ist. Ein neuer Kastanienbaum ist bereits gepflanzt.

Beschreibung

Das 1,3 m hohe Wegkreuz steht am Weg über den Riedl. Der Holzkasten ist in zwei Farben gestrichen, trägt ein Dach und ist mit geschweiften Seitenteilen versehen. Das verschalte Giebeldreieck ist mit einer gezahnten Zierleiste geschmückt. Am oberen Bereich des Giebels ist ein Holzkreuz befestigt. Über einem Holzpodest mit aufgemaltem Kreuz ist ein Eisenkruzifix befestigt, der Korpus ist silberfarbig bemalt. Über der Gusseisenfigur ist eine 'INRI' Tafel zu sehen. Links vom Kreuz ist eine Holzschnittfigur des hl. Josef und rechts eine des hl. Johannes von Nepomuk angebracht. Die Tafel unter dem hl. Josef trägt die Aufschrift:

Bist mir getreu: / Geh nicht vorbei. / Tust mich mit / einem Vaterunser grüssen, / so will ich dich / ganz väterlich in mein Herz einschliessen.

Unter der Figur des hl. Nepomuk steht:

Doch meiner Treu: / ist der nicht wehrt / Der geht vorbei / Und mich nicht ehrt

Quelle