Freundschaftsspiel Pfeifenberger vs Zederhaus

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Das Freundschaftsspiel Pfeifenberger vs Zederhaus war ein Fußballspiel, das am 15. Mai 2005 in der Lungauer Gemeinde Zederhaus stattfand.

Allgemeines

Dass der Name Pfeifenberger untrennbar mit dem Ort Zederhaus verbunden ist, wurde spätestens mit den Erfolgen von Heimo Pfeifenberger publik. Doch der 40-fache Teamspieler, der seine sportliche Karriere beim USV Zederhaus begann, ist bei weitem nicht der einzige kickende Pfeifenberger aus der 1260-Seelen-Gemeinde. Allein im 2005er Kader des Klubs standen fünf Spieler namens Pfeifenberger. Vor einiger Zeit wurde die Idee geboren, ein Team aus allen aktuellen und ehemaligen, in Zederhaus aktiven "Pfeifenbergers" zusammenzustellen und ein Kräftemessen mit dem Rest der Mannschaft und einstigen Zederhaus-Kickern zu veranstalten. Das große Duell stieg am Pfingstsonntag 2005 im Alpenstadion Zederhaus.

Im Vorfeld

"Im Ort laufen schon die Wetten, wer gewinnen wird. Die Pfeifenberger-Auswahl wird nicht als Favorit gehandelt. Aber die Gegner werden sich noch anschauen", betonte Franz Pfeifenberger, langjähriger Sektionsleiter und "Kassier" bei den Lungauern, der natürlich auch selbst die Fußballschuhe schnüren wird. Heimo Pfeifenberger hat sein Kommen ebenfalls zugesagt. "Das wird sicher eine lustige Sache", meinte die Salzburg-Ikone, die wahrscheinlich auf der ungewohnten Libero-Position ein Comeback geben wird.

Sind alle Pfeifenbergers verwandt? "Nicht alle, aber die meisten", erklärt Franz Pfeifenberger, langjähriger Sektionsleiter und "Kassier" bei den Lungauern, der folgende Aufstellung erwartet: Im Tor Harald Pfeifenberger, Heimo als Libero, sein Bruder Hans als Senior des Teams im zentralen Mittelfeld, dessen Sohn Roland (dreifacher Europameister im Stockschießen und einst mit 15 Stammspieler in der "Ersten") sowie Franz in der Verteidigung. Neben Johann bilden die Brüder Hannes und Robert Pfeifenberger sowie Hubert, ehemaliger Vize-Staatsmeister im Berglauf, die Achse im Mittelfeld. Für Tore sollen Heinz, nach wie vor erfolgreichster Angreifer beim USV Zederhaus, und sein Sohn Daniel sowie Bernd Pfeifenberger sorgen. Sollte das Spiel nicht nach Wunsch verlaufen, sitzen mit Dominik (Sohn von Heimo), Erich, Günter, Ulrich, Peter, Wolfgang, Hubert und Heimo (Namensvetter und Großcousin des Salzburger Jahrhundertspielers) weitere acht Pfeifenberger auf der Bank.

Das Spiel

Der Zederhauser Sportplatz konnte die Zahl der Zuschauer kaum fassen - das Interesse am Fußballspiel der "Pfeifenbergers" (weißes Ballett) gegen den "Zanner & Co." (rote Teufel) am Pfingstsonntag war riesengroß. Allein die Vorstellung aller Akteure dauerte etwa eine halbe Stunde, dann folgte der Ehrenanstoß durch Bürgermeister Alfred Pfeifenberger. Und es ging gleich mit einem Knalleffekt los: Heinz Pfeifenberger brachte die "Pfeifis" schon nach wenigen Minuten in Führung. Den Ausgleich besorgte Hubert Lindschinger, der zum überragenden Spieler des Tages wurde, er brachte seine Elf auch mit 2:1 in Führung, Heinz Zanner erhöhte auf 3:1. Aus einem Freistoß gelang Heimo Pfeifenberger noch vor der Pause der Anschlusstreffer.

Nach der Pause tat sich auf dem Spielfeld vorerst nicht allzu viel. Dafür hatte es dann die letzte halbe Stunde wieder in sich. Vorerst gelang Peter Grillhofer das 4:2, dann schaffte Daniel Pfeifenberger das 4:3. Vater Heinz hatte dann den Ausgleich am Schuh, er verschoss jedoch einen Elfmeter. Langsam ging dann den "Pfeifis" etwas die Luft aus - man merkte, dass nicht mehr allzu viele von ihnen im Training stehen. Hubert Lindschinger und Manfred Baier sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung. Daniel Pfeifenberger erzielte den vierten Treffer für die "Pfeifis", Hubert Lindschinger sorgte für den Endstand von 7:4 für "Zanner & Co."

Quelle

  • Salzburger Nachrichten#