Getreideernte (Geschichte)

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Getreideernte mit der Sichel in Thalgau in den 1960er Jahren, im Hintergrund der neu errichtete Westautobahnabschnitt Salzburg - Mondsee
Getreideernte mit dem Mähdrescher John Deere 9880 STS

Der Artikel Getreideernte (Geschichte) behandelt die Erntemethoden früherer Jahrhunderte.

Geschichte

Die meisten Äcker waren damals kleiner als heute.Die gebräuchlichsten Getreidesorten waren und sind Gerste, Roggen, Weizen, Hafer und Mais. Viele Menschen waren für die Getreideernte nötig, denn fast alles wurde von Hand gemacht. Die gesamte Bauernfamilie, Knechte und Mägde mussten mithelfen. Galt es doch die Ernte vor dem nächsten Unwetter trocken in Sicherheit zu bringen.

Anfangs wurden die Halme mittels einfacher Schneidegeräte geerntet und noch am Feld gedroschen. Später entwickelten sich Sensen, mit denen mit rationeller mähen konnte. Man stellte dann auf dem Feld das gemähte Getreide zu Garben auf und brachte es später zum Hof. Dort wurde es vor der Scheune dann gedroschen. Die Lagerung von Korn und Stroh erfolgte in der Scheune.

och bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Mähdrescher zum Einsatz. Diese Technik wurde weiter perfektioniert und heute übernimmt diese Technik die komplette Ernte.Sie können in einem Arbeitsgang viele Arbeitsschritte erledigen. Ein Mähdrescher mäht zuerst die Getreidehalme ab. In der Maschine werden die Körner aus den Ähren gedroschen und in einem Tank gesammelt. Regelmäßig leert der Mähdrescher den Körnertank über ein Rohr auf einen Anhänger. Das Stroh wird auf den Acker gestreut. Man kann daraus später Strohballen pressen oder es unterpflügen.

Quellen