Glockenblumen

Aus Salzburgwiki
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Wiesen-Glockenblume
Bärtige Glockenblume
Arnika und Glockenblumen im Wirpitsch in den Schladminger Tauern im Weißpriachtal

In Mitteleuropa gibt es 20 bis 30 verwandte Arten von Glockenblumengewächsen.

Allgemeines

Glockenblumen wachsen wild auf Wiesen und an Wegrändern. Einige der wild wachsenden Arten kommen auch im Nationalpark Hohe Tauern vor und zählen daher zu den Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern. Im Garten werden sie häufig in Steingärten gepflanzt und finden auch als Bodendecker Verwendung. Manche Arten sind auch als Zimmerpflanzen geeignet.

Arten

Wiesen-Glockenblume

Die Wiesen-Glockenblume wird bis zu 70 cm hoch. Die Blüten sind nickend und in einer lockeren Doldentraube angeordnet. Die Krone ist lila bis blauviolett, trichterförmig und bis zur Mitte gespalten. An den aufrechten, verzweigten Stengeln sind die Blätter verkehrt eiförmig und in den Stiel verschmälert angeordnet. Die Blütezeit ist von Mai bis August.

Rapunzel-Glockenblume

Eine ähnliche Art wie die Wiesen-Glockenblume ist die Rapunzel-Glockenblume. Sie unterscheidet sich durch die aufrechte, weniger tief zerteilte Blütenkrone und die Kelchblätter, die etwa so lang sind wie die Kronenröhre.

Zwerg-Glockenblume

Die Zwerg-Glockenblume wird fünf bis 20 cm hoch. Die Stengel sind unten dicht beblättert und nach oben hin kahl. Die blauen, glockenförmigen Blüten sind nickend und stehen einzeln.

Die Zwerg-Glockenblume ist in den Alpen sehr verbreitet. Sie ist eine robuste, unkomplizierte Pflanze und wächst gerne in Felsspalten. Daher wird sie häufig auch in Steingärten angepflanzt. Die Blütezeit ist im Juni und Juli.

Bärtige Glockenblume

Die Bärtige Glockenblume hat ihren Namen ihrem Aussehen zu verdanken, denn aus ihren hellblauen Blüten ragen lange Haare heraus. Auch ihre Stängel und die Rosettenblätter sind steif behaart. Die Haare vermitteln dem Betrachter das bärtige Aussehen der Blume.

Knäuel-Glockenblume

Pfirsichblättrige Glockenblume

Nesselblättrige Glockenblume

Weiterführend

Für Informationen zu Glockenblumen, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quellen