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Gurken (Kunstobjekt)

Salzburg Foundation: 'Gurken' von Erwin Wurm

Die fünf "Gurken" sind eine Kunstobjektgruppe aus Metall, die der österreichische Künstler Erwin Wurm als zehntes Kunstprojekt im Auftrag der Salzburg Foundation für die Stadt Salzburg geschaffen hat.

Inhaltsverzeichnis

Standort

Die „Gurken” von Erwin Wurm stehen in einer Fünfer-Reihe am Wilhelm Furtwängler-Garten vor dem Eingang zur Großen Aula.

Beschreibung

Der Künstler Erwin Wurm hat seine Gurken auf ein "menschliches" Maß vergrößert. Indem er sie direkt aus dem Plattenbelag wachsen lässt, inszeniert er sie als Wesen von individuellem Wert.

Eine Gurke ist eine Gurke ist eine Gurke – oder eher nicht? Wurm, der im vergangenen Jahr im Museum der Moderne in Salzburg sein „Selbstportrait als Essiggurkerl“ inszeniert hat, erklärt für das Kunstprojekt Salzburg die beliebte (Essig-)gurke abermals zum bildwerten Motiv und erhebt damit erneut einen allgegenwärtigen und banalen Gegenstand zum Kunstobjekt. Wesentlicher Bezugspunkt ist dabei der Mensch in all seiner Individualität: „Die Faszination an der Vielfalt der Formen, die man nicht ausschöpfen kann, weil keine der anderen gleicht – das hat schon was“, so Erwin Wurm. Jede Form in der Natur, und daher auch „Jede Gurke ist individuell verschieden, aber doch sofort als Gurke erkennbar und einem Ganzen zuordenbar … ähnlich den Menschen.“, aber auch wie alle anderen natürlich gewachsenen Gegenstände. Die Formen selbst bei den banalen Gurken so unterschiedlich, wie Gurken. Menschen, Tiere, Bäume und Menschen nun einmal sind: groß und klein, dick und dünn, rau und glatt, schmal und gedrungen.

Die Interpretation dieser bewussten Banalität in der Kunst lässt der Künstler offen. Sie ist - wie viele "banale" Kunst auch unendlich vielfältig deutbar und bewegt sich zwischen Ironie und Humor.[1]

Das künstlerische Konzept zur Kunstobjektgruppe 'Gurken' findest Du auf der Homepage der Salzburg Foundation.

Bildergalerie

Quelle