Gustav Clemen

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OStR KR P. Gustav Clemen MSC (* 17. Juli 1916 in Ingolstadt, Bayern; † 16. Februar 2012 Salzburg) war ein Salzburger Ordensgeistlicher, Gymnasiallehrer und Autor.

Leben

Mit 12 Jahren kam Gustav Clemen an das Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering.

1934 trat er in das Noviziat der Herz-Jesu-Missionare in Federaun (Villach, Kärnten) ein. Er studierte Theologie in Salzburg, Wörgl und Innsbruck. Das Studium wurde durch siebenjährigen Kriegsdienst unterbrochen. Schon in dieser Zeit feierte er 1941 die Ewige Profess. Am 14. Juli 1946 wurde er in Salzburg zum Priester geweiht.

Von 1952 bis 1956 absolvierte er an der Universität Innsbruck das Lehramtsstudium für Mathematik und Physik. Bis 1988 unterrichtete er am Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare, außer Mathematik und Physik auch das Fach Philosophie und Psychologie.

An den Wochenenden übernahm er in vielen Pfarren der Erzdiözese Salzburg und in Bayern Seelsorgsaushilfen, dabei wuchs ihm die Gottesdienstgemeinde in Söllheim, wo er viele Jahre den Sonntagsgottesdienst feierte, besonders ans Herz. Auch nach seiner Pensionierung übernahm er bereitwillig Gottesdienste und widmete sich der Übersetzungsarbeit an den Schriften des Ordensgründers P. Julius Chevalier.

Bei seinen eigenen literarischen Arbeiten liegt der Schwerpunkt auf der humoristischen Anekdote.

Werke

  • Bernd Lerch und Gustav Clemen: Schule und Internat der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering. 1888 – 2000; vom „Kleinen Liebeswerk“ zum offenen Privatgymnasium; 75 Jahre Süddeutsch-Österreichische Provinz der Herz-Jesu-Missionare (MSC). Salzburg-Liefering 2000.
  • Apfelkuchen. Geschichten aus Kloster und Welt.
  • Schmunzelgeschichten erlebt und erlauscht. 2002.
  • Gott schreibt gerade auch auf krummen Zeilen. Eines langen Lebens kurze Geschichte.
  • Das Reisen ist ein' große Lust. Dass es so teuer ist, hab i net g'wusst. 2003.
  • Vom Heilmayerbuam zum Oberstudienrat am Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare.

Quellen

Weblinks