Kohlmeise

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Kohlmeise am Futterhäuschen
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Die Kohlmeise (Parus major) ist ein Singvogel und gehört zur Familie der Meisen.

Allgemeines

Die Kohlmeise ist sehr verbreitet. Obwohl der Bestand dieser Vogelart derzeit ungefährdet ist, zählt sie in Salzburg zu den geschützten Vogelarten.

Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Larven und anderen Kleintieren sowie aus Sämereien.

Im Herbst versuchen die Männchen sich die besten Reviere für das kommende Frühjahr zu sichern. Ein Männchen stellt sich dem anderen gegenüber auf und hebt den Kopf. Mit dieser Drohgebärde versucht es, das andere Männchen aus dem Revier zu verdrängen. Nach Beendigung dieser "Kämpfe" leben die Kohlmeisen wieder friedlich zusammen.

Im Winter kommen Kohlmeisen gerne zu den Futterhäuschen.

Aussehen

Die Kohlmeise ist zirka 14 cm groß und die größte Vertreterin der Familie der Meisen. Sie ist an der Unterseite gelb und hat einen schwarzen Kopf mit weißen Wangenfedern. Die Gelbfärbung ist bei den Männchen kräftiger als bei den Weibchen. Vom Kopf zieht sich ein schwarzer Strich über den gesamten Rücken. Die Flügel, Schwanz und Bürzel sind moosgrün. Die Kohlmeise besitzt einen kräftigen, eher kurzen Schnabel.

Fortpflanzung

Die Kohlmeise ist ein Höhlenbrüter. Sie baut ihr Nest aber auch gerne in Nistkästen. Meistens wird die winterliche Schlafhöhle des Weibchens zur Bruthöhle im Frühjahr. Das Nest besteht zum Großteil aus Moos und ist mit Tierhaaren und Wolle fein ausgelegt. Das Weibchen legt einmal im Jahr 6 bis 12 weißliche, rot getupfte Eier, die von ihm zirka zwei Wochen lang bebrütet werden. Die Küken sind Nesthocker und werden von beiden Eltern gefüttert. Sie bleiben etwa drei Wochen lang im Nest. In Ausnahmefällen legt das Weibchen zweimal im Jahr Eier.

Quellen