Kreuz an der Voggenbergstraße

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Das Kreuz an der Voggenbergstraße ist ein Wegkreuz in der Ortschaft Voggenberg der Flachgauer Gemeinde Bergheim.

Geschichte

In Österreich ist es ein weit verbreiteter Glaube, dass ein Jäger, der einen Albino-Hirsch erlegt, noch vor Ablauf eines Jahres sterben wird. Es ist auch eine Darstellung der Hubertuslegende. Hubertus ist der Schutzpatron der Jagd. Er war ein Hofmeister des Frankenkönigs Theoderich III. und leidenschaftlicher Jäger. Nachdem ihm ein Hirsch mit leuchtendem Kreuz zwischen den Stangen des Geweihes erschienen war widmete sich einem frommen, beschaulichen Leben. Er starb 727 als Bischof von Lüttich. 100 Jahre später sprach der Papst ihn heilig.

Beschreibung

Das Kreuz aus Gusseisen befindet sich an der Voggenbergstraße am Waldrand. Seine drei Enden enden in dreiblättrigen Kleeblättern. Über der Figur steht INRI und darunter Ruht in Frieden. Daneben steht ein Bildstock aus Beton, der im Sockel mit „1932“ datiert ist. Das Bild zeigt das Motiv eines Jägers, der auf einen weißen Hirsch mit Kreuz am Kopf schießt und stammt aus dem Jahr 1968.

Quelle