Martin Huber (Literaturwissenschafter)

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Mag. phil. Dr. phil. Martin Huber (* 1963 in Neunkirchen, ) ist ein österreichischer Literaturwissenschaftler, insbesondere Thomas-Bernhard-Spezialist.

Leben

Huber studierte an der Universität Wien Deutsche Philologie und Philosophie.

Von 1990 bis 1994 wirkte er als Lektor an der Karlsuniversität in Prag. 1994/95 beschäftigte ihn ein Forschungsprojekt zur „Weininger-Rezeption in Literatur und Philosophie“. Ab 1993 leitete er literaturwissenschaftliche Fortbildungsseminare für Mittelschullehrer. Von 1998 an erfüllte er Lehraufträge am Institut für Germanistik der Universität Wien. Ab 1999 mit der Aufarbeitung des Nachlasses des Dichters Thomas Bernhard befasst, war er von 2001 bis 2014 als Leiter des Thomas-Bernhard-Archivs in Gmunden () tätig.

Seit April 2014 ist er Seniorwissenschaftler im Salzburger Literaturarchiv.

Als Arbeitsschwerpunkte nennt er

  • Thomas Bernhard,
  • Literatur und Philosophie sowie
  • österreichische Literatur des 20. Jahrhunderts.

Publikationen

(Auswahl)

  • Herausgabe (bis 2008: mit Wendelin Schmidt-Dengler) der vielbändigen Thomas-Bernhard-Werkausgabe
  • Thomas Bernhard – Siegfried Unseld. Der Briefwechsel (Frankfurt am Main 2009; Mitherausgeber).
  • „Österreich selbst ist nichts als eine Bühne“. Thomas Bernhard und das Theater (Wien 2009, Mitherausgeber)
  • Thomas Bernhard: Der Wahrheit auf der Spur (Berlin 2010, Mitherausgeber)
  • Thomas Bernhard: Heldenplatz (Berlin 2012, Suhrkamp Basis-Bibliothek).
  • Thomas Bernhard – Gerhard Fritsch: Der Briefwechsel (Mattighofen 2013).

Quelle