Adolf Haslinger Literaturstiftung

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Die Adolf Haslinger Literaturstiftung ist eine Institution der Literaturforschung, die sich vorrangig mit aktuellen und historischen Aspekten des literarischen Geschehens in Salzburg befasst.

Geschichte

Die Einrichtung wurde im Jahr 1977 von Dr. Adolf Haslinger, einem habilitierten Germanistikprofessor und späteren langjährigen Rektor der Universität Salzburg, als "Salzburger Literaturarchiv" gegründet.

Zu Beginn war das Salzburger Literaturarchiv ohne eigene Heimstätte im Institut für Germanistik untergebracht. Dort wurden auf kleinstem Raum Dichterautographen, Manuskripte, Typoskripte und Ähnliches von in Salzburg ansässigen Autoren gesammelt. Am 16. April 1996 wurde das Archiv in eine Stiftung umgewandelt. Die Salzburger Festspiele stellten Räumlichkeiten im neu adaptierten "Schüttkasten" am Herbert-von-Karajan-Platz zur Verfügung.

Das Salzburger Literaturarchiv sammelte Gesamt- und Teilnachlässe von Salzburger Autoren und Sekundärliteratur zu selbigen. Es sah sich als eine Institution, die sich vorrangig mit aktuellen und historischen Aspekten des literarischen Geschehens in Salzburg befasst.

Im Frühjahr 1996 erhielt das Salzburger Literaturarchiv die Rechtsform einer Stiftung.

Dem Kuratorium der Stiftung Salzburger Literaturarchiv gehörten im Jahr 2007 Herbert Batliner (Vorsitzender), Helga Rabl-Stadler, Elfi Kaserer, Friedrich Gehmacher, Peter Mittermayr, Adolf Haslinger und Hildemar Holl an.

Im Spätherbst 2008 übersiedelte die Stiftung Salzburger Literaturarchiv auf die Edmundsburg, in die unmittelbare Nachbarschaft des Stefan Zweig Centre Salzburg.

Seit Oktober 2011 kooperiert die Stiftung sehr eng mit dem damals neugegründeten Literaturarchiv Salzburg − Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg.

Im Jänner 2014 wurde der Stiftungsname auf "Adolf Haslinger Literaturstiftung" geändert.

Dem Kuratorium der Adolf Haslinger Literaturstiftung gehörten im Jahr 2019 Rektor Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger (Vorsitzender), Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, KR Heinrich Spängler, (stellv. Vorsitzender), Dr. Manfred Mittermayer (Geschäftsführer), Hildemar Holl (stellv. Geschäftsführer), Univ.-Prof. Dr. Herwig Gottwald und als kooptiertes Mitglied Mag. Arno Haslinger an.

Projekte

1981 bis 1992

  • November 1981: Ausstellung zum 100. Geburtstag von Stefan Zweig im Schloss Arenberg
  • 1983 bis 1989: Mitarbeit an dem österreichweiten Projekt "Erfassung der literarischen Nachlässe in Österreich"
  • 1987: Unterstützung des "Salzburger Kulturlexikons", herausgegeben von Adolf Haslinger und Peter Mittermayr und erschienen im Residenz Verlag
  • 1992: Stefan-Zweig-Ausstellung und daraus entwickelte Wanderausstellung

Seit 1993

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Sonstiges

Die ehemalige Stiftung Literaturarchiv Salzburg und nunmehrige Adolf Haslinger Literaturstiftung ist nicht ident mit dem Literaturarchiv Salzburg − Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg.

Quelle

  • Homepage des Salzburger Literaturarchivs bzw. der Adolf Haslinger Literaturstiftung

Weblinks