Pochkar-Kraftwerk

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Das Pochkar-Kraftwerk war ein kleines Kraftwerk zwischen dem Oberen und dem Unteren Bockhartsee im südlichen Pongau.

Geschichte

Im Zuge des Anschlages des Pochkar-Unterbaustollens (Goldbergbau) zwischen den beiden Seen in 1 984 m ü. A. wurde zwecks Betrieb der technischen Anlagen ein Wasserkraftwerk mit einer Leistung von ca. 32 PS erbaut und zum Betrieb der Anlage das Abflusswasser des oberen Bockhartsees genutzt. Die Wasserfassung beinhaltete eine Schotterschleuse, einen Schlammabzug und einen Grob- und Feinrechen. Das benötigte Betriebswasser gelangte durch eine im Durchmesser 15 cm große gusseiserne Muffenrohrleitung 75 m tief über die Gefällstufe gegen den unteren Bockhartsee, wo sich die Kraftzentrale, die aus Bruchsteinen erbaut war, befand. Im Maschinenraum arbeitete eine Voith Peltonturbine. Die erforderliche Betriebswassermenge betrug 80 Liter pro Sekunde mit einer Leistung von 48 PS. Nachgeschaltet war ein AEG Union Gleichstrom-Generator mit einer Leistung von 30 kVA bei einer Spannung von 220 Volt. Von der Kraftzentrale nahm eine Freileitung ihren Ausgang und führte über 80 Meter Länge zum Berghaus des Pochkar-Unterbaustollen.

Quelle

  • aus dem Artikel Unterer Bockhartsee entnommen und als eigener, ergänzungsfähiger Artikel angelegt