Berghaus

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Das Hieronymus-Berghaus am Radhausberg, 1975[1] durch eine Lawine zerstört, diente den Bergknappen als Unterkunft und Arbeitsraum.

Als Berghaus bezeichnet man Gebäude, die ehemals den Bergknappen als Unterkunft oder als Arbeitsraum dienten. Da diese nicht mehr genutzt und daher meist dem Verfall preisgegeben werden und in der Regel in Almbereichen errichtet wurden, zählen sie heute auch zu den Almwüstungen.

Berghäuser im Bundesland Salzburg

Das ehemaligen Bergbauland Salzburg, in dem schon prähistorisch Kupfer, historisch Eisen und neben anderen Erzen vor allem Gold abgebaut wurde, finden sich besonders in den Hohen Tauern zahlreiche Überreste von Bergbauanlagen. Neben ehemaligen Pochwerken und Seilbahnen zählen dazu auch Berghäuser, die als Unterkunft für die Bergleute, als Lagerraum oder als Bergschmiede Verwendung fanden.

Berghausruinen befinden sich am Gasteiner Radhausberg, im Bockharttal und in und oberhalb von Kolm-Saigurn am Fuße der Rauriser Goldberggruppe. Die ehemaligen Berghäuser wurden mittlerweile entweder anderen Zwecken zugeführt, abgerissen, durch Lawinen zerstört oder nach Einstellung der Abbautätigkeit dem Verfall preisgegeben.

Quellen

Fußnoten

  1. laut Quellenangaben beim Artikel des Hieronymus-Berghaus werden die Jahreszahlen 1978 und 1985 genannt