Projekt zur Berufsvorbereitung und -ausbildung von jungen Flüchtlingen

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Das Projekt zur Berufsvorbereitung und -ausbildung von jungen Flüchtlingen wurde am 28. April 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Integration jener Menschen, die bei uns Asyl bekommen und bleiben dürfen, ist eine Schlüsselfrage für die Zukunft

Um jungen, minderjährigen Flüchtlingen eine Berufsausbildung zu ermöglichen und sie integrieren zu können, hat Landeshauptmann Wilfried Haslauer junior im Rahmen des Europäischen Sozialfonds ein Pilotprojekt gestartet. Ziel ist eine Berufsausbildung in den für die Salzburger Wirtschaft wichtigen Bereichen Holz, Metall, Fremdenverkehr und Handel. Das gemeinsame Projekt "Auf Linie 150" von Berufsförderungsinstitut (BFI) und Rettet das Kind - St. Gilgen bietet ab Herbst 2016 38 Ausbildungsplätze für junge Flüchtlinge mit einer jeweils einjährigen Vorbereitung mit dem Ziel, dass diese anschließend in eine betriebliche Lehr-Ausbildung bzw. in das zweite Berufsschuljahr einsteigen können.

"Die Frage der Integration jener Menschen, die bei uns Asyl bekommen und bleiben dürfen, ist eine Schlüsselfrage für die Zukunft. Nur Menschen, die in Beschäftigung sind, können langfristig für sich selbst sorgen und einen Beitrag zur Allgemeinheit leisten. Investitionen in die nachhaltige Integration von Asylberechtigten in den Arbeitsmarkt sind daher die beste Vorsorge, vor allem bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Donnerstag, 28. April, beim Besuch der künftigen Ausbildungsstätte von "Rettet das Kind in St. Gilgen".

Das Projekt

Bei dem Projekt nehmen die Jugendlichen insgesamt durchschnittlich 34 Stunden pro Woche an einer fachspezifischen beziehungsweise berufskundlichen Ausbildung in St. Gilgen in Schulungsräumen und Werkstätten "Holz", "Metall" und "Küche" sowie in der Stadt Salzburg (Sam) für den Fachbereich "Einzelhandel" im Supermarkt von "Rettet das Kind" und parallel dazu an einer allgemeinbildenden Ausbildung (Berufsschulfächer, Arbeit und Ausbildung in Österreich, Rollenbilder, etc.) in der Stadt Salzburg am BFI teil. Das BFI ist begleitend auch für die sozialpädagogische Betreuung zuständig. Alternativ zu diesen Ausbildungsbereichen wird eine fachspezifische Ausbildung im Bereich Dienstleistung/Reinigung durch Partnerbetriebe angestrebt und durch das BFI begleitet.

Quelle