Salzburger Wirtschaft

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Dieser Artikel sammelt Daten rund um die Salzburger Wirtschaft.

Geschichtliche Notizen

Am 4. August 1950 wurde die „Landesausstellung 1950“ auf den Prossingergründen an der Weiserstraße in der Stadt Salzburg eröffnet; es war dies seit dem Kriegsende die erste große Leistungsschau der Salzburger Wirtschaft; es beteiligten sich 300 Salzburger Firmen und die Ausstellung wurde von 80 000 Menschen besucht.

Daten

2020

Siehe Wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen des Corona Virus im Bundesland Salzburg.

2018

22,6 Milliarden Euro setzten 2018 die 6 160 Handelsbetriebe im Bundesland um. Allein 5,2 Milliarden entfielen auf die 3 390 Einzelhändler; 13,9 Mrd. auf die Groß- und 3,4 Mrd. auf die Kfz-Händler. In Summe beschäftigte die Branche 49 000 Menschen im Bundesland, also fast jeden vierten Arbeitnehmer. "Damit stellt der Handel 22 Prozent der Unternehmen und sorgt für 38 Prozent des Umsatzes der marktorientierten Wirtschaft des Bundeslands", sagte 2020 WKS-Präsident Peter Buchmüller über die enorme Bedeutung des Handels.[1]

2007

Das Bruttoregionalprodukt ist 2007 um 1,08 Mrd. auf 19,34 Mrd. gestiegen. Damit ist die Salzburger Wirtschaft real um 3,5 Prozent gewachsen, der Österreich-Durchschnitt betrug 3,4 und im EURO-Raum 2,6 Prozent. Bei der Wertschöpfung rangiert Salzburg mit 36.500 Euro pro Einwohner hinter Wien an zweiter Stelle, der Österreich-Schnitt beträgt 32.800 Euro. Die Arbeitslosenquote betrug 2007 in Salzburg 4 Prozent und liegt damit hinter Oberösterreich mit 3,6 Prozent an zweiter Stelle. Salzburg steuerte 2007 an den Bundesabgaben mit 4,95 Mrd. Euro 12,3 Prozent mehr als 2006 bei.

1948: Stadt Salzburg

Aus dem Salzburger Berufsregister vom 29. April 1948: in der Stadt gibt es derzeit u. a. 339 Schneider, 334 Lebensmittelhändler, 151 Schuhmacher, 71 Maler und Anstreicher, 14 Müller, 71 Bäcker, 20 Dachdecker, zwölf Juweliere, zwölf Hafner, sieben Kürschner, einen Sägefeiler, 21 Drogisten, 30 Spediteure, zwei Zinngießer, 23 Möbelhändler, 18 Briefmarken- und 37 Viehhändler, 152 Trafiken, 29 Trödlereien, acht Brauereien, zwei Konservenfabriken, zwei Lederfabriken, vier Steinbrüche, drei Ziegeleien, 43 Autohandlungen, 50 Tankstellen, 278 Gast- und Kaffeehäuser, 73 Hotels, 50 Architekten, zehn Apotheker, zwölf Hebammen, 99 Ärzte, zwölf Tierärzte, 102 Kunstmaler, 39 Rechtsanwälte, 76 Dienstmänner, drei Schätzmeister und einen Zauberkünstler;

Land Salzburg

Pongau

Das mittlere Bruttoeinkommen lag 2006 bei 1.777 Euro monatlich und damit liegt der Pongau nun hinter dem Lungau an letzten Stelle im Bundesland Salzburg. Die Arbeitslosenquote betrug 2007 5,1 Prozent (Gesamt-Salzburg 4,0 Prozent), im Lungau 7,4 Prozent und im Pinzgau 6,3 Prozent;

Die Gemeinden mit großen Arbeitsplatzverlusten zwischen 2000 und 2007 sind Werfen, Hüttau, Bischofshofen, Badgastein, Dorfgastein, Kleinarl und Mühlbach am Hochkönig; Gewinner der neuen 1.080 Jobs sind Flachau mit 376 neuen Jobs, Großarl mit 274, Radstadt mit 248 und Altenmarkt mit 212.

Siehe auch

Quelle

Einzelnachweis