Salzburger Wirtschaft

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Dieser Artikel sammelt Daten rund um die Salzburger Wirtschaft.

Geschichtliche Notizen

Am 4. August 1950 wurde die „Landesausstellung 1950“ auf den Prossingergründen an der Weiserstraße in der Stadt Salzburg eröffnet; es war dies seit dem Kriegsende die erste große Leistungsschau der Salzburger Wirtschaft; es beteiligten sich 300 Salzburger Firmen und die Ausstellung wurde von 80 000 Menschen besucht.

Allgemeines

Das Bruttoregionalprodukt ist 2007 um 1,08 Mrd. auf 19,34 Mrd. gestiegen. Damit ist die Salzburger Wirtschaft real um 3,5 Prozent gewachsen, der Österreich-Durchschnitt betrug 3,4 und im EURO-Raum 2,6 Prozent.

Bei der Wertschöpfung rangiert Salzburg mit 36.500 Euro pro Einwohner hinter Wien an zweiter Stelle, der Österreich-Schnitt beträgt 32.800 Euro.

Die Arbeitslosenquote betrug 2007 in Salzburg 4 Prozent und liegt damit hinter Oberösterreich mit 3,6 Prozent an zweiter Stelle.

Salzburg steuerte 2007 an den Bundesabgaben mit 4,95 Mrd. Euro 12,3 Prozent mehr als 2006 bei.

Stadt Salzburg

Aus dem Salzburger Berufsregister vom 29. April 1948: in der Stadt gibt es derzeit u. a. 339 Schneider, 334 Lebensmittelhändler, 151 Schuhmacher, 71 Maler und Anstreicher, 14 Müller, 71 Bäcker, 20 Dachdecker, 12 Juweliere, 12 Hafner, 7 Kürschner, 1 Sägefeiler, 21 Drogisten, 30 Spediteure, 2 Zinngießer, 23 Möbelhändler, 18 Briefmarken- und 37 Viehhändler, 152 Trafiken, 29 Trödlereien, 8 Brauereien, 2 Konservenfabriken, 2 Lederfabriken, 4 Steinbrüche, 3 Ziegeleien, 43 Autohandlungen, 50 Tankstellen, 278 Gast- und Kaffeehäuser, 73 Hotels, 50 Architekten, 10 Apotheker, 12 Hebammen, 99 Ärzte, 12 Tierärzte, 102 Kunstmaler, 39 Rechtsanwälte, 76 Dienstmänner, 3 Schätzmeister und 1 Zauberkünstler;

Land Salzburg

Pongau

Das mittlere Bruttoeinkommen lag 2006 bei 1.777 Euro monatlich und damit liegt der Pongau nun hinter dem Lungau an letzten Stelle im Bundesland Salzburg. Die Arbeitslosenquote betrug 2007 5,1 Prozent (Gesamt-Salzburg 4,0 Prozent), im Lungau 7,4 Prozent und im Pinzgau 6,3 Prozent;

Die Gemeinden mit großen Arbeitsplatzverlusten zwischen 2000 und 2007 sind Werfen, Hüttau, Bischofshofen, Badgastein, Dorfgastein, Kleinarl und Mühlbach am Hochkönig; Gewinner der neuen 1.080 Jobs sind Flachau mit 376 neuen Jobs, Großarl mit 274, Radstadt mit 248 und Altenmarkt mit 212.

Siehe auch

Quelle