Red Bull X-Alps

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Das Red Bull X-Alps ist ein Wettkampf für Gleitschirmflieger, der seit 2003 im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindet.

Allgemeines

Das Red Bull X-Alps startet seit 2009 auf dem Residenzplatz in Salzburg. Die ersten drei Austragungen waren vom Dachsteinmassiv gestartet worden. Ziel des Bewerbs ist seit Beginn an Monte Carlo, wobei zwischendurch verschiedene Wendepunkte umflogen werden müssen.

Das Reglement ist in wenigen Sätzen erklärt: Ein Team besteht aus dem Sportler und einem Assistenten. Für den Athleten sind nur fliegen und zu Fuß gehen erlaubt. Der Assistent kümmert sich um Logistik, Strategie, Essen, die Medizinische Versorgung und bietet dem Athleten auch psychologische Unterstützung. Der Gleitschirm muss zu jeder Zeit, also auch den Fuß-Etappen vom Sportler getragen werden. Wer als Erster am Ziel ankommt, hat gewonnen. Zwei Tage nach der Zielankunft des Siegers ist der Bewerb auch für jene Sportler beendet, die noch nicht im Ziel sind. Die Athleten dürfen täglich zwischen 5 und 22.30 Uhr unterwegs sein, seit 2013 darf jeder Teilnehmer einmalig einen "Night Pass" ausspielen und auch nachts wandern.

Die Idee zum Red Bull X-Alps stammte von Hannes Arch, Kunstflieger und 2008 Weltmeister beim Red Bull Air Race, der bis zu seinem Tod 2016 auch Mastermind der Veranstaltung blieb. Im Jahr 2000 sah er den Biwakflieger Toni Bender mit seinem Schirm die Alpen von Nord nach Süd überqueren. Solch tolle Leistungen könnte man der Öffentlichkeit mit einem Wettbewerb viel besser vermitteln, argumentierte Arch. Die technische Entwicklung half mit, die X-Alps zu einem Sporterlebnis für jedermann zu machen. Winzige Actionkameras an den Helmen der fliegenden Sportler liefern heute scharfe Bilder, und dank GPS kann zu jedem Zeitpunkt mitverfolgt werden, wo sich die Sportler gerade auf ihrer Odyssee durch die Berge befinden.

Sieger

  • Kaspar Henny - SWI (2003)
  • Alex Hofer - SWI (2005)
  • Alex Hofer - SWI (2007)
  • Chrigel Maurer - SWI (2009)
  • Chrigel Maurer - SWI (2011)
  • Chrigel Maurer - SWI (2013)
  • Chrigel Maurer - SWI (2015)

Quellen

Weblinks