Red Bull Air Race

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Red Bull Air Race-Testanlage in Thalgau, Windsäcke mit Turbinengebläse zur Messung der Verformung bei Seitenwind.

Das Red Bull Air Race ist eine Rennserie für Leichtflugzeuge, die seit 2005 ausgetragen wird.

Allgemeines

Das Red Bull Air Race findet auf einem Rennkurs in der Luft, der mit luftbefüllten Pylonen abgesteckt ist, statt. Ziel für die einzeln auf die Strecke gehenden Piloten ist es, den Kurs in der schnellstmöglichen Zeit zu bewältigen. Am Renntag wird zuerst in Zweierduellen, bei denen immer der schnellere Pilot aufsteigt, ein Finale von vier Piloten ermittelt. In diesem Finale gewinnt wieder der Pilot mit der schnellsten Zeit. Die Zusammensetzung der Duelle in der ersten Runde wird durch das Qualifying am Vortag bestimmt.

Aktuell verfügen 14 Piloten über eine uneingeschränkte Superlizenz, um an der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen. Neue Piloten müssen als minimale Kriterien für die Aufnahme zuerst unter anderem außerordentliche Erfolge in internationalen von der FAI organisierten Flugwettkämpfen aufweisen und ihr Können beim Air Race Qualification Camp unter Beweis stellen. Hiermit qualifizieren sie sich in weiterer Folge für den Challenger Cup, die zweite Wettkampfkategorie der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Im Challenger Cup können sich die Piloten schließlich für die uneingeschränkte Superlizenz arbeiten.

Die Rennstrecken der Serie befinden sich aktuell in den USA (Las Vegas, Indianapolis), Asien (Abu Dhabi, Chiba) und Europa (Spielberg, Ascot, Budapest, Lausitzring). Zu den aufregendsten ehemaligen Schauplätzen des Air Race zählen sicher der Hafen von Rovinj (Kroatien) oder das Monument Valley (USA).

Das Red Bull Air Race steht unter der Patronanz der World Airsports Federation (FAI) und wird von der Red Bull Air Race GmbH mit Sitz in Fuschl am See geführt. Dem 100% Tochterunternehmen der Red Bull GmbH stehen Rudolf Theierl und Erich Wolf vor.

Flugzeuge

Die Flugzeuge die zum Einsatz kommen sind so leicht wie möglich konzipiert, um schnell hohe Geschwindigkeiten erreichen zu können. Sie müssen Fliehkräfte bis zu 10G aushalten und höchst manövrierfähig und wendig sein. Seit 2014 sind die Motoren und Propeller für alle Teilnehmer standardisiert. Als Flugzeuge kommen drei Modelle zum Einsatz: das hauptsächlich geflogene Modell ist die Edge 540 von Zivko Aeronautics, dazu starten noch die MXS-R und eine Corvus Racer 540.

Piloten

Unter den erfolgreichsten Piloten der Rennserie, die vom Briten Paul Bonhomme, dreifacher Weltmeister, und dem zweifachen Weltmeister der ersten Jahre, Mike Mangold (USA) angeführt werden, war seit 2007 auch der Weltmeister 2008 und Vizeweltmeister 2009, 2010 und 2014, der Österreicher Hannes Arch. Seine Karriere fand durch einen tödlichen Hubschrauberabsturz 2016 ein jähes Ende.

Quellen

  • Homepage
  • Salzburger Nachrichten

Weblinks