ReichenhallMuseum

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ReichenhallMuseum
Konrad von Abenberg, Salzburger Erzbischof und Gründer von St. Zeno
Alter Grenzstein mit dem bayrischen und salzburgischen Wappen, Collage
Der Salzburger Landeshauptmann Josef Rehrl forderte 1946 den Anschluss bayerischer Gebiete an Salzburg.

Das ReichenhallMuseum ist das Stadtmuseum der oberbayerischen Stadt Bad Reichenhall und des umgebenden Gebietsraumes.

Geschichte

Das ReichenhallMuseum befindet sich seit 1967 am jetzigen Standort. Es ist in einem ehemaligen Getreidespeicher untergebracht. Die Errichtung des Getreidespeichers geht auf eine Anordnung im Jahr 1479 von Herzog Georg den Reichen zurück, der den Bau eines Getreidespeichers anordnete, um in den Wintermonaten die Nahrungsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Da sich in der näheren Umgebung von Reichenhall keine größeren Getreideanbaumöglichkeiten befanden, war es nötig, für das zugekaufte Getreide Lager anzulegen. Im einstöckigen Getreidespeicher befanden sich 13 Räume, in denen verschiedenes Getreide gelagert werden konnte.

Das Museum trug von 1967 an die Bezeichnung Heimatmuseum Bad Reichenhall, musste allerdings im Jahr 2006 wegen statischer Bedenken geschlossen werden. In jenem, sehr schneereichen Jahr ereignete sich in Bad Reichenhall die Einsturzkatastrophe der Eislaufhalle mit 15 Todesopfern.

Später wurde der Beschluss gefasst, den Getreidekasten als bisherigen Museumsstandort beizubehalten, allerdings dazu umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten durchzuführen.

Museumsinhalt

Auch der Ausstellungsinhalt wurde unter der Führung des promovierten Stadtheimatpflegers Dr. Johannes Lang neu konzpiert. Das Museum bietet jetzt in zwei Etagen des Hauses einen Querschnitt durch die viertausendjährige Geschichte von Bad Reichenhall, mit Archäologie, Salz und Kurwesen als Leitlinien. Auch der neueren Geschichte wird gebührend Darstellung gewidmet.

Die Ausstellungen beinhalten ca. 800 Exponate, was eine Straffung erforderte, um Prägnanz und Übersichtlichkeit zu bieten. Für die Illustration werden moderne Mittel, wie Audio, Video, und Touchscreen angewendet. Die Neuordnung der Ausstellungskozeption war auch der Grund, weshalb nun das Haus den Namen "ReichenhallMuseum" trägt.

Bei den Museumsinhalten treten viele Gemeinsamkeiten von Reichenhall mit dem Erzstift Salzburg hervor, die sich aus der geografischen Nähe, den gemeinsamen religiösen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten von der Vergangenheit bis zur Gegenwart ergeben. Nicht zuletzt auch aus diesem Grund erscheint das Museum auch für Salzburger besonders besuchenswert.

Das Museum ist barrierefrei zugänglich und wurde am 9. November 2019 eröffnet.

Adresse

ReichenhallMuseum
Getreidegasse 4
83435 Bad Reichenhall
Telefon: (+49) 86 51 - 7 14 99 39
E-Mail: stadtmuseum@stadt-bad-reichenhall.de;

Bildergalerie

weitere Bilder

 ReichenhallMuseum – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quelle

  • ReichenhallMuseum, Presseberichte