Skisprungzentrum Schwarzach im Pongau

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Skisprungschanzen in Schwarzach im Pongau

Das Skisprungzentrum Schwarzach im Pongau besteht aus drei Skisprungschanzen, die von den örtlichen Nachwuchsskispringern genutzt werden.

Geschichte

Im Jahre 1928 beschloss man in Schwarzach im Pongau eine Skisprungschanze zu errichten. Da wenig Geld zur Verfügung stand, ergriffen die Schwarzacher Sportler selbst die Initiative und „zimmerten“ in Eigenregie die erste Urfahrschanze. Das Grundstück für die Schanze wurde von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern zur Verfügung gestellt.

Aufgrund des Schneemangels konnte die Schanze erst 1931 eröffnet werden. Der erste Sprung wurde von Alois Obermoser durchgefüht. Bei diesem ersten Springen gab es 90 Teilnehmer. Der erste Schanzenrekord wurde durch den Bischofshofener Walter Reinhardt aufgestellt und betrug 58 Meter. Damit begann der nordische Skisport in Schwarzach.

Die Urfahrschanze war für längere Zeit die Schanze mit dem steilsten Aufsprunghügel Europas.

Im Laufe der nächsten Jahre wurde die Skisprunganlage auf vier Schanzen ausgebaut. Auf der größten wurden Weiten über 80 Meter erzielt.

Im Jahre 2011 wurde das Projekt Nachwuchsschanzen begonnen. 2012 wurden die alten Schanzen durch drei neue Mattenschanzen ersetzt. Im Dezember 2012 konnten die ersten Sprünge absolviert werden. Mit der Errichtung der neuen Schanzen konnte man den örtlichen Nachwuchsspringern die weiten Fahrten zum Sommertraining erspraren.

Quellen