Wallfahrtskirche Maria Ach

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Wallfahrtsorte von Bedeutung für Salzburg
Dieser Artikel behandelt einen Wallfahrtsort, der weder im Land Salzburg liegt, noch mit der Geschichte Salzburgs in besonderer Weise verbunden ist. Er hat jedoch als Wallfahrtsort auch bei der Salzburger Bevölkerung einen Bekanntheitsgrad und wird daher im Salzburgwiki gelistet.
Wallfahrtskirche Maria Ach
Deckenfresko

Die Wallfahrtskirche Maria Ach ist eine römisch-katholische Kirche in der oberösterreichischen Ortschaft Ach an der Salzach (Gemeinde Hochburg-Ach).

Geschichte

Die Wallfahrtskirche ist eng mit der Salzach verbunden, an deren Ufer sie steht. Der Legende nach wurde an der Stelle, wo die hochwasserführende Salzach ein Gnadenbild der Muttergottes anschwemmte, ein erstes Holzkirchlein errichtet. 1404 wurde an derselben Stelle eine Kirche aus Tuffstein errichtet, die wegen des Pilgerandrangs bereits 1440 erweitert werden musste. Das heutige Aussehen erhielt die Kirche 1772.

Ausstattung

Die Deckenfresken und Altarblätter wurden von Johann Nepomuk della Croce gemalt (1771). Das Gnadenbild ist eine Salzburger Arbeit aus dem 15. Jahrhundert.

Die Legende von Maria Ach

Die hochwasserführende Salzach hatte ein Schnitzwerk von großer Schönheit hierher an den Hang getragen - ein Gnadenblid der Muttergottes mit einer blauen Weintraube und mit dem einziggeborenen Sohn. Heinrich der Acher ließ es in sein Schloss bringen, doch anderen morgens war es wieder am ursprünglichen Fundort. Das Hin und her wiederholte sich mehrere Male: Da ließ der Schlossherr diesem wunderbaren Marienbild an ebendieser Stelle - als seinem auserkorenen Lieblingsort- ein Holzkirchlein zur Verehrung der hl. Jungfrau errichten.

Quellen

  • Homepage der Gemeinde Hochburg-Ach
  • Innviertel.at - Wallfahrtsorte