Babette Edelmann

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Babette Edelmann ist seit 1954 Organistin, Chorleiterin und Mesnerin in der Wallfahrtskirche Maria Bühel in Oberndorf bei Salzburg. Zu ihrem 85. Geburtstag 2014 wurde die aktive Dame geehrt.

Vorgestellt

Sie ist eine „gute Seele“, die sich beinahe ihr ganzes Leben lang in den Dienst ihrer Glaubensgemeinschaft, der katholischen Kirche, gestellt hat. Babette Edelmann (85) ist seit genau 60 Jahren, seit 1954, „offiziell“ Organistin, Chorleiterin und Mesnerin der Wallfahrtskirche Maria Bühel. Sie übernahm diese Ämter von ihrem damals verstorbenen Vater Eduard Niedermüller. Bereits ab dem zehnten Lebensjahr half sie mit, die Kirche zu pflegen und erhielt von ihrem Vater Gesangs- und Orgelunterricht. Sie hält auch heute noch das „volksnah gepflegte Kirchenliedgut“ hoch. Zwei Drittel der heute vorgetragenen überlieferten Lieder sind Erbstücke ihres Vaters. Und sie werden von den Kirchenbesuchern geschätzt.

Freilich muss ich die Partituren oftmals überarbeiten und den mir zur Verfügung stehenden Chorstimmen anpassen“, sagt die musikalische Frau.

Nicht zu zählende Wallfahrten und Hochzeiten, die in der beliebten Trauungskirche stattfinden, hat sie musikalisch und auch durch Blumenschmuck verschönern geholfen. Es ist deshalb auch kein Wunder, dass Babette Edelmann weit über die Pfarre Oberndorf hinaus bekannt und beliebt ist. Der nunmehr installierte neue Rektor ist der zwölfte, den sie kennt.

Babette Edelmann bewohnt das Mesnerhaus, das mit der Kirche und dem barocken Rektoratshaus am Ende der Allee des alten Pilgerweges von Laufen herauf ein geschlossenes Ensemble bildet. Die unmittelbare Nähe zur Kirche erleichtert der noch immer fit wirkenden alten Dame den Dienst in der Kirche.

Früher, als es noch kein elektrisches Geläute gab, stieg sie täglich die enge Wendeltreppe zum Kirchturm hoch, um in der Glockenstube die Uhr aufzuziehen. Und sie läutete auch täglich mehrmals die Kirchenglocken.

Das Wirken von Babette Edelmann wurde bereits vielfach ausgezeichnet. So erhielt sie eine Dankes- und Anerkennungsurkunde von Erzbischof Karl Berg, den „Rupert- und Virgil-Orden“ in Silber der Erzdiözese Salzburg, die Michael-Haydn-Ehrenurkunde, die Verdienstmedaille in Gold sowie das Ehrenzeichen in Gold der Stadtgemeinde Oberndorf. Sie alle geben Zeugnis von der erfolgreichen Arbeit und für ein jahrzehntelanges Wirken im Dienste der Gemeinschaft.

Quelle