Martin Herkules Rettinger von Wiespach

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Martin Herkules Rettinger von Wiespach († 21. Februar 1570 in St. Andrä im Lavanttal) war von 1556 bis 1570 Fürstbischof des Bistums Lavant.[1]

Leben

Martin Herkules Rettinger von Wiespach war Sohn des fürstlichen Leibarztes Dr. Paul Rettinger von Wiespach und Radeck, nach dessen Tod er Besitzer von Schloss Wiespach wurde.[2]

Er war Domherr von Augsburg und Brixen und einer der engsten Mitarbeiter des Augsburger Bischofs Otto Otto Truchseß von Waldburg.[1]

Am 1. März 1556 wurde er durch den Salzburger Fürsterzbischof Michael von Kuenburg zum Bischof von Lavant ernannt. Als angesehener Theologe nahm Rettinger an der Schlussphase des Konzils von Trient teil.[1]

Sein Grab ist in der damaligen Domkirche, heutigen Stiftskirche in St. Andrä im Lavanttal.[1]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Wikipedia-Artikel "Martin Herkules Rettinger von Wiespach", gestützt auf Gatz, Erwin (Hrsg.), Die Bischöfe des Hl. Römischen Reiches 1448 - 1648, Berlin 1996.
  2. Artikel "Schloss Wiespach".
Zeitfolge
Vorgänger

Philipp I. Renner

Fürstbischof von Lavant
1556–1570
Nachfolger

Georg II. Agricola