Palmkätzchen

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Palmkätzchen

Palmkätzchen nennt sich im Frühjahr die ungeöffneten Blütenstände von Weidenarten, vor allem der Salweide.

Name

Den Namen "Palmkätzchen" haben die Kätzchen verschiedener Weidenarten, vor allem die Salweide bekommen, weil sie am Palmsonntag in der Kirche als Ersatz für den biblischen Palmwedel dient. Die Blütenstände werden dabei von Region zur Region verschieden zusammengebunden und verziert, und stellen so den sogenannten Palmbuschen dar. Der Blütenstand ist besonders auffallenden dicht behaart, daher auch die Bezeichnung „Kätzchen“.

Allgemeines

Die Weidengewächse gehören zur Pflanzenfamilie der Zweikeimblättrigen. Die Weiden sind sommergrüne, locker verzweigter Sträucher oder Bäume. Die Salweide wird bis zu 5 Meter hoch. Die Blätter sind oval, schwach abgerundet oder leicht herzförmig mit abgerundeter Spitze. Sie sind wechselständig und an der Unterseite behaart. Die Saalweide wächst sowohl auf trockenen als auch auf nassen Böden. Die Bestäubung erfolgt ausschließlich durch Insekten und nicht durch Windverbreitung.

Für den Wald sind Weiden im Ackerland nützlich, weil sie mit anderen Sträuchern zusammen, auf Grund ihrer zahlreichen Blätter, eine Art Schutzmauer gegen Wind, Stürme und Brände bildet. Sie ist auch eine beliebte Zierpflanze.

Blühzeit

Die Weiden gehören zu den ersten Pflanzen, die im Frühjahr austreiben und symbolisieren so auch die Fruchtbarkeit. Sie bieten die erste Nahrung für die Bienen nach dem harten Winter.

Die weiblichen Weidenkätzchen strömen einen feinen, süßlichen Duft aus, der für Insekten, vor allem für Bienen und Hummeln unwiderstehlich ist.

Quelle

  • Homepage Hausgarten