Peter Grillinger

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Peter Grillinger war von 1419 bis 1448 römisch-katholischer Pfarrer von Mariapfarr im Lungau, Domherr in Salzburg und Kammermeister des Erzbistum Salzburg.

Leben

Bevor Grillinger 1419 nach Mariapfarr kam war er Chorherr des Augustiner-Chorherrenstiftes St. Bartholomäus in Friesach. Er gilt als die bedeutendste Persönlichkeit unter alle Pfarrern von Mariapfarr. Er wird als gebildet und kunstsinnig beschrieben, war unternehmungslustig und an der Wissenschaft interessiert. Und weil er darüber hinaus auch ein Finanzgenie war, wurde er Finanzreferent des (eines, welchem?) Fürsterzbischofs. Bei der Errichtung der Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg, die damals zum Pfarrgebiet von Mariapfarr gehörte, war Grillinger federführend. Er ließ auch die heutige Wallfahrtsbasilika zu Unserer Lieben Frau in Mariapfarr zu einer dreischiffigen gotischen Kirche umbauen. Als Anbau wurde während seiner Amtszeit auch die an die Wallfahrstbasilika angebaute Örgenkapelle errichtet.

Er beurkundete am 9. Oktober 1444 die Übergabe seines Eigentums in den Besitz der Kirche von Mariapfarr. In dieser Stiftungsurkunde ist auch das Mariapfarrer Reliquienaltärchen enthalten. Im Pfarr-, Wallfahrts- und Stille Nacht-Museum in Mariapfarr kann man auch den 1443 Pfarrer Peter Grillinger gestiftete Mariapfarrer kleine Silber-Altar sehen, einen spätgotischenr Schreinenaltar mit 106 Reliquien und 148 Edelsteinen (nach Prof. Josef Schitter „ein Kunstwerk von Weltrang“. Zitat Quelle[1]

Quellen

Einzelnachweis

Zeitfolge
Vorgänger

Friedrich Roschel

Pfarrer von Mariapfarr
1419–1448
Nachfolger

Jakob Widerl