Rupert Weiß (Landesforstdirektor)

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Rupert Weiß (zweite Person von links)

Hofrat Dipl.-Ing. Rupert Weiß (*1. April 1927; † 3. April 2007) war Salzburger Landesforstdirektor.

Leben

Weiß begann seine berufliche Laufbahn in der Forstabteilung der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg. Im Jahr 1959 trat er in den Dienst des Landes Salzburg. Er übernahm die Leitung der Bezirksforstinspektion Hallein und leitete diese bis Ende 1976. Mit Jahresbeginn 1977 wurde er zum Landesforstdirektor von Salzburg bestellt, welche Funktion er bis zu seinem Übertritt in den Ruhestand, der im Jahr 1987 erfolgte, bekleidete.

Die Zeit seines Wirkens umfasste die Umsetzung des im Jahr 1975 geschaffenen Forstgesetzes und vor allem die in den 1980er-Jahren lebhafte Debatte um die Gesundheit des Waldes. Weiß nahm an einer parlamentarischen Enquête des Salzburger Landtags zum Thema „Waldsterben“ teil und war einer der Initiatoren des Österreichischen 12-Punkte-Programms gegen das Waldsterben, mit dem die Diskussion ein Stück weit versachlicht werden konnte. Gegen Ende seiner Amtszeit konnte noch der Grundstein für eine Aufwertung des Forstdienstes innerhalb des Amtes der Salzburger Landesregierung gelegt werden.

„Seine dynamische Führungspersönlichkeit und seine Bereitschaft und Fähigkeit, neue Entwicklungen zu erkennen und damit mit zu gestalten, haben ihn zu einem wichtigen und unvergesslichen Wegbereiter der guten Entwicklung des Salzburger Forstwesens gemacht.“ (Franz Zaunbauer)

Quelle

Zeitfolge
Vorgänger

Ernst Gürtler

Landesforstdirektor
1977 − 1987
Nachfolger

Franz Zaunbauer