Salzburger Bergwerksmarken

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Salzburger Bergwerksmarken, Wahrzeichengeld genannt, war ein Ersatzgeld, mit dem die in Bergbaubetrieben beschäftigten Arbeiter das Lebensnotwendige wie Essen, Trinken und Bekleidung zu einem erschwinglichen Preis kaufen konnten.

Einführung, Ausgabe und Einstellung

Die Ausgabe von Bergwerksmarken wurde unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau eingeführt und erfolgte sowohl durch das Fürsterzbist als auch durch private Gewerken insbesondere im Umfeld des Goldbergbaues. 1734 wurde die Ausgabe des Wahrzeichengeldes nach Missbrauch und Bürgerprotesten unter Fürsterzebischof Leopold Anton Freiherr von Firmian eingestellt und die Annahme bei staatlichen Kassen und im Handel untersagt. Die jüngsten Bergwerksmarken stammen aus dem Jahr 1732.

Karl Roll, Erforscher des Salzburger Münzwesens, hat die Salzburger Bergwerksmarken in zwei großen Arbeiten und in einem Nachtrag dazu behandelt.

Siehe auch

Quellen

  • Günther Probszt: Die Münzen Salzburgs, 1975, Bale (Suisse), Association Internationale des Numismates Professionnels, Graz, Kommissionsverlag Akademischer Druck- und Verlagsanstalt
  • Salzburgwiki, Stichwort Wahrzeichengeld